Grüne setzen weiter auf Bettina Herlitzius

Von: ran
Letzte Aktualisierung:
Soll auch in der neuen Legisla
Soll auch in der neuen Legislaturperiode die Grünen in Berlin stärken: Bettina Herlitzius.

Städteregion. Die Bundestagswahl 2013 wirft bereits ihren Schatten voraus, und so heißt es auch für die Kandidaten von Bündnis90/Die Grünen, sich so langsam in Stellung zu bringen. Während der Mitgliederversammlung des Kreisverbands Städteregion im Eschweiler Talbahnhof erhielt nun Bettina Herlitzius (Herzogenrath) ersten Rückenwind für eine weitere Kandidatur.

Ohne Gegenstimme sprach die Versammlung eine Empfehlung aus an den Bezirksrat der Grünen, der am 5. Oktober tagen wird, für einen vorderen Landeslistenplatz der Bundestagsabgeordneten zu votieren.

Unmittelbar zuvor formulierte die Sprecherin für Stadtentwicklung der Bundestagsfraktion einige ihrer politischen Zielsetzungen: „In Sachen Städtebauförderung war und ist das Projekt Soziale Stadt für mich elementar, da es die Förderung der Menschen möglich macht. Die FDP will aber Beton und Steine fördern. So wurde das Programm von der jetzigen Bundesregierung drastisch heruntergefahren, indem kaum noch nicht-investive Mittel freigegeben wurden. Dies muss wieder anders werden. Auch deshalb möchte ich meine Arbeit in Berlin fortsetzen.”

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit soll darin liegen, Perspektiven für die Region Aachen im europäischen Schienenverkehr zu erhalten. Zu diesem Thema stellte Bettina Herlitzius ein Positionspapier vor. „Aachen wird ohne einen ICE-Haltepunkt zur Provinz”, mahnte sie. Es gelte, jetzt laut auf die Entwicklung hinzuweisen. „Sonst setzt ein schleichender Prozess ein, der die Zukunftsfähigkeit der Region gefährdet.”

Kritische Stimmen zur Urwahl

Auch das Thema „Urwahl der Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl” stand auf der Tagesordnung. Die Kreisverbandsvorsitzenden Martine Kremer und Marc Peters stellten zunächst das Prozedere vor und forderten zur Teilnahme auf. „Die Urwahl ist ein starkes basisdemokratisches Element, das uns die Chance bietet, die Kandidaten mit Rückenwind in den Wahlkampf zu schicken”, sagte Martine Kremer.

Bettina Herlitzius äußerte gemischte Gefühle: „Einerseits werden die Verlierer der Abstimmung politisch beschädigt sein, andererseits gibt sie den Bewerbern aus der zweiten Reihe die Gelegenheit, sich zu zeigen. Vielleicht stellt die Urwahl den Beginn eines bereinigenden Prozesses dar, der uns wieder nach vorne bringt”, so ihre Hoffnung. Aus dem Plenum kamen jedoch auch sehr kritische Stimmen: „Warum wird eine Urwahl für eine solche Farce missbraucht? Wir tun uns damit keinen Gefallen”, meinte ein Mitglied des Kreisverbands.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert