Großeinsatz in der Bahnhofstraße: Heimbewohner gerettet

Von: os
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Brand in einem Wohnheim für Obdachlose: Polizei und Feuerwehr rückten mit einem Großaufgebot an. Foto: Stefan Herrmann
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Brand in einem Wohnheim für Obdachlose: Polizei und Feuerwehr rückten mit einem Großaufgebot an. Foto: Maria Vankann
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Brand in einem Wohnheim für Obdachlose: Polizei und Feuerwehr rückten mit einem Großaufgebot an. Foto: Stefan Herrmann
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Brand in einem Wohnheim für Obdachlose: Polizei und Feuerwehr rückten mit einem Großaufgebot an. Foto: Maria Vankann
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Brand in einem Wohnheim für Obdachlose: Polizei und Feuerwehr rückten mit einem Großaufgebot an. Foto: Stefan Herrmanns

Aachen. Glück im Unglück hatten die Bewohner eines städtischen Übergangswohnheims für Obdachlose in der Bahnhofstraße, in dem am Freitagvormittag ein Feuer ausgebrochen ist. Acht von insgesamt 25 Bewohnern wurden von der Feuerwehr über Leitern und Hubrettungsbühnen durch die Fenster aus dem brennenden Haus gerettet, die übrigen konnten sich über das Treppenhaus in Sicherheit bringen.

Niemand trug schwerere Verletzungen davon. Dies lag wohl vor allem daran, dass die Feuerwehr sehr schnell alarmiert worden war. Nach Angaben von Evelin Wölk vom städtischen Presseamt brach das Feuer in einem Raum im zweiten Obergeschoss des vierstöckigen Hauses aus. Der Bewohner des Zimmers alarmierte daraufhin sofort den Hausmeister, der gleich erkannt habe, so Wölk, „dass dies kein Fall für einen Feuerlöscher ist“.

Der Hausmeister rief die Feuerwehr, die bei ihrem Eintreffen an der Vorder- und Hinterseite des Hauses eine starke Rauchentwicklung im zweiten Obergeschoss feststellte. „An den Fenstern standen Menschen und signalisierten, dass sie gerettet werden mussten“, berichtete Feuerwehreinsatzleiter Heiner Sauren.

 

Die Einsatzkräfte legten Leitern an, brachten Hubrettungswagen in Stellung und retteten acht Personen, während drei Löschtrupps unter Atemschutz im Innern des Hauses gegen die Flammen vorgingen.

Die Bewohner des Hauses  - 19 Männer und sechs Frauen, von denen zwei nach Operationen auf den Rollstuhl angewiesen sind – wurden vorübergehend in einem benachbarten Hotel untergebracht. Da das Haus aller Voraussicht nach zunächst unbewohnbar sein wird, werden sie laut Stadt auf andere Wohnheime verteilt.

 

An dem Großeinsatz der Feuerwehr, der zurzeit noch nicht abgeschlossen ist, waren vier Löschzüge beteiligt. Außerdem waren vier Notärzte und drei Rettungswagen im Einsatz. Über die Brandursache gibt es noch keine Informationen. Wie in solchen Fällen üblich, wird die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufnehmen.

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