Gesucht: Vorbildliche Projekte gegen Rassismus

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Städteregion. Diese Auszeichnung soll Mut machen: Im Rahmen des Projektes „Miteinander in der Städteregion Aachen – gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ würdigt die Städteregion seit vielen Jahren Einzelprojekte, die sich für das Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen einsetzen.

Zudem verleiht sie einen Förderpreis an Initiativen, Schulen oder Einrichtungen aus den Kommunen des Altkreises verliehen. Bewerbungen können noch bis Freitag, 4. September, eingereicht werden.

Als Kriterien für die Preiswürdigkeit der Arbeit gelten: auf Nachhaltigkeit angelegte Arbeit mit dem Ziel, die Achtung des Anderen und Toleranz zu fördern; Stärkung der Bereitschaft bei Kindern und Jugendlichen, sich für ein Zusammenleben ohne Vorurteile und Ausgrenzung einzusetzen; Schaffung von stabilen Strukturen des Zusammenlebens von Deutschen und Nichtdeutschen im Alltag; hohe multiplikatorische Wirkung der Arbeit und Übertragbarkeit der Projekte.

In der Bewerbung sollten die Aktivitäten im Sinne der „Miteinander“-Idee formlos auf ein bis zwei Seiten dargestellt und entsprechende Materialien – Berichte, Bilder, Presseveröffentlichungen –beigefügt werden. Zudem sollte die Organisation bzw. Initiative kurz vorgestellt und ein Ansprechpartner samt Kontaktdaten für Rückfragen angegeben werden.

Unsere Region ist bunt. Menschen aus unterschiedlichsten Ländern, mit unterschiedlicher Religion und verschiedenen Kulturen machen die StädteRegion Aachen zu einem farbenfrohen und vielfältigen Ort, heißt es in der Ausschreibung des Förderpreises. Fast ein Drittel aller Menschen, die zwischen Baesweiler und Monschau leben, haben eine Zuwanderungsgeschichte. Zahlreiche Einrichtungen, Schulen und Initiativen gestalten durch ihr vorbildliches „Miteinander“ das Gesicht der Region von morgen.

Schon seit dem Jahr 2001 spricht die Städteregion – vorher der Kreis Aachen – mit dem Programm „Miteinander in der Städteregion Aachen – gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher Herkunft an. Sie sollen ermutigt werden, sich aktiv für ein gutes Zusammenleben aller Einwohner einzusetzen. Ob sie einen deutschen Pass haben oder nicht, spielt dabei ebenso wenig eine Rolle wie ihre kulturelle Identität oder Religion.

Das Projekt fördert Aktivitäten für das „Miteinander“ und gegen Tendenzen zu Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Es hilft beim Austausch von Erfahrungen und unterstützt die Vernetzung von Akteuren. In diesem Rahmen wird auch in diesem Jahr wieder der „Miteinander“-Förderpreis verliehen.

Bewerbungen sind zu richten an: Städteregion Aachen, A 46/Kommunales Integrationszentrum, z. Hd. Silke Peters, Zollern-straße 10, 52070 Aachen. Fragen zum Förderpreis im Speziellen und allgemein zum „Miteinander“-Programm beantwortet Silke Peters unter Telefon 0241/5198-4603 oder E-Mail silke.peters@staedteregion-aachen.de. Anträge zur Förderung von Projekten und Veranstaltungen für ein gutes „Miteinander“ können übrigens jederzeit eingereicht werden – auch noch für das laufende Jahr.

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