Gefahren schnell und effizient bekämpfen

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Entwickelten Perspektiven für
Entwickelten Perspektiven für eine engere Zusammenarbeit: Harald Pütz, Wehrleiter der Stadt Eschweiler; Gerhard Hofmann, Leiter des Kraftwerks, Hans-Josef Hilsenbeck, 1. Stellv. Städteregionsrat; Helmut Probst, Inspekteur für Bevölkerungs- und Feuerschutz im Innenministerium NRW; Rudi Bertram, Bürgermeister von Eschweiler; Bernd Hollands, Kreisbrandmeister in der Städteregion.

Eschweiler. Das Kraftwerk Weisweiler war Gastgeber der ersten CBRN-Tagung der Städteregion Aachen im Dreiländereck Deutschland, Niederlande und Belgien. Bei dieser Tagung diskutierten Experten Vorgehen bei chemischen, biologischen und nuklearen Unfällen.

Unter dem Motto „Messen und Erkunden in einer Grenzregion” wurden dabei von führenden Experten aus den drei Ländern verschiedene Philosophien, Herangehensweisen und Ausstattungen zur Schadensbegrenzung bei Gefahren und Unglücksfällen verglichen.

Das Kürzel CBRN steht für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren bei Unglücksfällen. Der Ausdruck CBRN ersetzt dabei die in der Vergangenheit benutzte Formulierung ABC-Gefahren. Zusätzliche Informationen sind im Internet des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter http://www.bbk.bund.de im Bereich Aufgaben vorhanden.

Ein weiteres Ziel der Tagung bestand darin, Anregungen für die eigenen Arbeiten abzuleiten und Perspektiven für eine engere Zusammenarbeit zu entwickeln. Denn um bei einem Schadensereignis schnell und effizient helfen zu können, ist eine enge Verknüpfung der Gefahrenabwehrmaßnahmen unerlässlich.

Im Rahmen des Forums öffnete die Werkfeuerwehr des Kraftwerks Weisweiler ihr Feuerwehrhaus und stellte den Teilnehmern den neuen CBRN-Abrollcontainer vor. Auch die Städteregion Aachen beteiligte sich mit weiteren acht Fahrzeugen, wie z. B. Messfahrzeugen, ABC-Erkunderwagen und Einsatzleitwagen (Analytische Task Force) an der Ausstellung.

Geprägt war die Veranstaltung von internationalen Gästen aus der Grenzregion und ganz Deutschland, wie Führungskräften der Feuerwehren und von Behörden zur Gefahrenabwehr. Alle Teilnehmer waren zufrieden mit der Gesamtorganisation und dem hohen Niveau der Fachvorträge und stellten fest, dass sich der teilweise weite Weg zum Kraftwerk Weisweiler gelohnt hat.
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