Forderung: Rotstift intensiver nutzen

Von: Thomas Vogel
Letzte Aktualisierung:

Städteregion. ”Im Westen nichts Neues” - so gut dieser Titel zum Roman von Erich Maria Remarque passt, so falsch wäre er als Über-schrift des ordentlichen Parteitags des SPD-Unterbezirk Kreis Aachen.

Die vergangenen zwei Jahre, so war den Rechenschafts- und Tätigkeitsberichten des Vorstandes und der angeschlossenen Organisationen und Arbeitsgemeinschaften zu entnehmen, brachten Erfolge, aber auch neue Aufgabenstellungen.

Die politischen Verhältnisse in der Städteregion stießen jedoch auf Kritik in den Reihen der Sozialdemokraten. Nach drei Jahren, erklärte das Mitglied im Städteregionstag Manfred Bausch in seinem Grußwort, zeige die gestaltende Mehrheit keinen Gestaltungswillen. Die SPD-Städteregionsfraktion sei die einzige, die sich entsprechend aufgestellt habe und dieses Projekt weiterentwickeln könne. In seinem Grußwort sprach der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, von einer Kompromissbereitschaft, ohne die es weder auf europäischer Ebene, noch in der Städteregion gehe.

In diesem Zusammenhang wunderte er sich darüber, dass bejubelt werde, wenn zwei Hauptverwaltungsbeamte, gemeint waren wohl Städteregionsrat Helmut Etschenberg und Aachens OB Marcel Philipp, endlich miteinander redeten.

Keine höhere Regionsumlage

Delegierte aus den drei Stärkungspakt-Kommunen Monschau, Stolberg und Würselen stellten den Antrag, Städteregionsrat Etschenberg zum Sparen aufzufordern. Die Konsolidierung der Haushalte werde erschwert, „wenn uns die Städteregion das, was wir vor Ort einsparen, in Zukunft mit einer höheren Regionsumlage wieder aus der Tasche nimmt”, begründete Christoph Küppers für die Würselener SPD den Antrag. Martin Peters, SPD-Fraktionschef im Städteregionstag, ergänzte: „Die Kommunen können keine weitere Erhöhung der Regionsumlage verkraften. Darum muss auch endlich in der Städteregion der Rotstift angesetzt werden. Dazu gehören vor allem die Aufgabe freiwilliger Leistungen und eine ehrliche Aufgabenkritik”.

Neben dem Resümee der vergangenen beiden Jahre und der Auseinandersetzung mit Inhalten künftiger Politik ging es für die 113 Delegierten in der Alsdorfer Stadthalle außerdem darum, einen neuen Vorstand zu wählen. Überraschungen blieben aus, der Vorstand alt-bekannt. Die Zahlen belegen, dass die Genossen die Erfolge mit der Arbeit des Vorstandes verbinden. Vorsitzender ist weiterhin Martin Peters (2010: 80,2, 2012: 87,2 Prozent), stellvertretende Vorsitzende sind: Eva-Maria Voigt-Küppers MdL (94,7 auf 98,6), Stefan Kämmerling MdL (87,2 auf 89,2) und Detlef Loosz (86,2 auf 97,3). Kassierer: Gerhard Neitzke, stellvertretende Kassierer: Hannelore Eiche, Friedhelm Krämer; Schriftführer: Christoph Küppers; Pressebeauftragte: Sandra Niedermaier; Bildungsbeauftragte: Nadine Leonhardt; Beisitzer: Gabi Bockmühl, Angelika Fiedler-Grohe, Peter Gartzen, Brigitte Hinkelmann, Stefan Kaever, Christiane Karl, Frank Knur, Arndt Kohn, Lars Nieveler, Martina Rader, Andreas Schmälter, Heinz Viehoff, Hanne Zakowski und Angelika Zimmermann.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert