Eschweiler - Fohlenschau der Städteregion in Dürwiß

Fohlenschau der Städteregion in Dürwiß

Von: lbe
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Silber gab es für die fünf Monate alte Stute „Fleur de Lalique” von Züchter Willi Thönissen aus Heinsberg, Fohlen von Hengst Fürst Romancier und Stute Lalique. Foto: Laura Beemelmanns

Eschweiler. Ein Wiehern sagt mehr als tausend Worte. Es könnte für den Ruf der Stute nach ihrem Fohlen stehen, für ein unruhiges Gefühl, für Ängste oder auch einfach nur der Begrüßung dienen.

Bei der Stuteneintragung und Fohlenschau der Städteregion Aachen auf der Reitanlage der Familien Kranen/Leonards und des Reitclubs Dürwiß stand es aus Züchtersicht sicherlich für „Konkurrenzdenken”. Im Regelfall findet die Stuteneintragung in der Soers in Aachen statt, doch CHIO-bedingt fanden sich alle Pferde-Fans schon zum dritten Mal in Dürwiß zusammen.

„Das Gelände ist gut und überschaubar”, so Tierzuchtberater der Städteregion, Franz-Josef Coenen. Antreten durfte jedes Pferd mit Abstammungsnachweis und Eintragung im rheinischen Pferdestammbuch. Rund 100 Pferde der Züchter aus Belgien, Monschau, Eschweiler, Alsdorf oder unter anderem Baesweiler stellten ihr Können beim Schaulauf in 13 Fohlen- und sechs Stutenklassen unter Beweis. Die Qualität der einen bis fünf Monate alten Tiere sei sehr gut, so Coenen. „Es sind echte Ausnahmepferde dabei”, so Coenen weiter, und das in jeder Klasse. Die Richter beurteilten neben dem individuellen Typ auch die Größe, die (Sprung-)Gelenke, die Gangart und Bescheckung sowie die Muskulatur und die Haltung. Zudem kommt es auf den Charakter und das Temperament der Tiere an. Wer nicht gleich beim Schaulauf seinen „Sportsgeist” demonstriert, der hat schon geringere Chancen, „Gold” zu erreichen.

Auffallend war, dass die Hengstfohlen um einiges aufmüpfiger waren als ihre weiblichen Kollegen. Trotz der „Ausnahmetalente” hagelte es auch heftig Kritik. Sätze wie „zum Dressurpferd ist der Weg noch weit” oder „nettes Pferdchen, mehr aber auch nicht” hörten die jeweiligen Züchter zwar nicht, dürften es an der Platzierung jedoch gemerkt haben. Doch auch das Leben als angehender Pferde-Star ist schließlich kein Pony-Hof.
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