Städteregion - Feuerwehr im Altkreis leistet hervorragende Jugendarbeit

Feuerwehr im Altkreis leistet hervorragende Jugendarbeit

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Städteregion. Die Zahlen sind durchaus beeindruckend: Exakt 543 Jugendliche – 94 Mädchen und 449 Jungen – waren zum Stichtag 31. Dezember 2012 bei der Jugendfeuerwehr im Altkreis Aachen aktiv. Um ihre Betreuung und Ausbildung kümmerten sich 114 Erwachsene.

In den vergangenen drei Jahren wurden 17.539 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 21.816 Stunden allgemeine Jugendarbeit geleistet. An 1187 Tagen waren die Jugendlichen in Zeltlagern oder Ferienfreizeiten. Die Jugendfeuerwehrwartinnen und –warte haben insgesamt 21.384 Stunden ehrenamtlich für die Jugendarbeit aufgewandt – zusätzlich zu ihrem Dienst in der aktiven Wehr.

Dienst am Nächsten

Diese Zahlen legte Kreisjugendfeuerwehrwart Ralf Welsch jetzt den Delegierten der Jugendfeuerwehren vor. Manchen Jugendlichen sei der Dienst in der Wehr zu stressig gewesen, berichtete er. „Sie sind leider aus der Jugendfeuerwehr wieder ausgetreten. 436 Mädchen und Jungen haben sich neue Betätigungsfelder gesucht.“ Aber immerhin 119 Jungen und 15 Mädchen haben sich laut Welsch für den Dienst am Nächsten in der aktiven Wehr entschieden.

Die Ausbildung der Führungskräfte wird stetig vorangetrieben, bekräftigte Welsch. So seien etwa Fortbildungsveranstaltung zum Thema Kindeswohlgefährdung sowie ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung durchgeführt worden. 18 Feuerwehrkameraden seien zu Jugendgruppenleiter ausgebildet worden. Welschs Dank galt allen Leitern der Feuerwehren in den Kommunen, die „stets ein offenes Ohr für die Belange der Jugendfeuerwehr haben“.

Silberne Ehrennadel

Dies gelte auch für Kreisbrandmeister Bernd Hollands und seine Kollegen im Kreisfeuerwehrverband. „Die Jugendfeuerwehren erfahren hier wirkliche Förderung. Neben der finanziellen erhalten sie auch ideelle Unterstützung in jeglicher Form.“ Für ihr Engagement für die Jugend ehrte Welsch Bernd Hollands sowie Carsten Nellißen mit der silbernen Ehrennadel der Jugendfeuerwehr NRW.

Ralf Welsch und seine Stellvertreter Marie-Luise Göldner und Hans-Theo Krieger werden die Kreisjugendfeuerwehr auch in den kommen drei Jahren führen: Alle drei wurden von den Delegierten einstimmig wiedergewählt.

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