Familiär und entspannt: Das Kimiko mausert sich zum Großevent

Von: Stefan Herrmann
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Kimiko-Topacts: Zum Abschluss treten am Sonntag DeWolff auf. Foto: Melanie Marsman

Aachen. Einem Kind den richtigen Namen geben hat bereits unzählige Eltern-Generationen um den Schlaf gebracht. Warum also, hat man einmal den richtigen Namen gefunden, nicht ein zweites Mal auf diesen zurückgreifen? Das hat sich Rick Opgenoorth auch gedacht, als er vor einem Jahr auf der Suche nach einem originellen Titel für ein neues Aachener Festival war.

Fündig wurde er sozusagen auf dem heimischen Sofa. Denn seine Tochter heißt mit zweitem Namen Kimiko. Das ist japanisch und bedeutet „Das einzigartige Kind“. Kimiko steht seit 2015 nun also auch für drei Tage Musik nonstop auf dem Gelände des Ludwig Forums. Die Premiere war mit 3500 Besuchern ein riesiger Erfolg. Daran soll die zweite Auflage des Kimiko-Festivals vom 12. bis zum 14. August anknüpfen.

Das Programm haben die Organisatoren Opgenoorth, Wolfgang Schumacher und Jens Michel mittlerweile festgezurrt. Rund 50 Musikacts von regionalen Rock-, Ska- und Blues-Größen bis zu – und das ist neu bei der zweiten Kimiko-Runde – internationalen und sogar weltweit gefragten Künstlern wie Keziah Jones, DeWolff und Joe Bowie‘s BB Funk geben sich rund ums Lufo gewissermaßen die Gitarren, Posaunen und Schlagzeugsticks in die Hand.

6000 Besucher und mehr erwarten die Veranstalter. Davon, hofft der neue Lufo-Direktor Dr. Andreas Beitin, kann auch das Museum für zeitgenössische Kunst profitieren.

Es werden zusätzliche Führungen und ein Werkstattprogramm für Kinder angeboten. Zudem weitet das Lufo seine Öffnungszeiten aus – freitags und samstags bis 22 Uhr, sonntags bis 20 Uhr. Der Eintritt ist beim Besuch des Festivals selbstverständlich inklusive.

„Ich bin als Neu-Aachener selbst gespannt auf die regionale Musikszene“, sagt Beitin, der genau in solchen Ereignissen einen wesentlichen Auftrag „seines“ Museums sieht. „Wir heißen schließlich Forum. Das bedeutet, dass wir unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen eben solch ein Forum anbieten wollen.“

Ein Thema, das dieser Tage bei aller Vorfreude auf das familiäre und entspannte Kimiko-Festivalfeeling nicht zu kurz kommen darf, ist der Sicherheitsaspekt. Nach Absprachen mit dem Ordnungsamt und der Polizei sind die Organisatoren zuversichtlich, auch in diesem Bereich gut aufgestellt zu sein. Zehn Securities werden (Taschen-)Kontrollen an den Eingängen vornehmen, weiteres Personal hat auf dem Lufo-Gelände mit seinem idyllischen Park einen Blick auf das Geschehen.

Mit der Apag haben die Kimiko-Macher vereinbart, dass sowohl der nahe Regio.IT-Parkplatz als auch das Parkhaus bei der Stawag für fünf Euro genutzt werden kann. Somit stehen im direkten Umfeld rund 400 Parkplätze für Festivalbesucher zur Verfügung.

Und wenn auf dem Lufo-Areal die Lautsprecherregler jeweils gegen 23 Uhr runtergedreht werden, schmeißen die DJs in mehreren Locations (u.a. Franz, Apollo, Uwe Klein Qutoqi Bar) die Turntables zu After-Kimiko-Partys an. „Wir haben ein strammes Programm auf die Beine gestellt. Wir hoffen nun, das mit dem Lufo als unserem Kooperationspartner und vielen Besuchern gemeinsam erleben zu dürfen“, versprüht Opgenoorth beinahe kindische Vorfreude. Kimiko eben.

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