Etschenberg ist der erste Städteregionsrat

Letzte Aktualisierung:
Helmut Etschenberg
Der amtierende Kreisdirektor Helmut Etschenberg hat sich mit rund 40 Prozent klar gegenüber Uwe Zink (SPD) durchgesetzt. Foto: Ralf Roeger

Kreis Aachen. Viel früher als von vielen Verantwortlichen befürchtet, ist die Premiere der Städteregionswahl über die Bühne gegangen. Noch vor Mitternacht wurden im Kreishaus die Computer heruntergefahren.

Genau um 23.47 Uhr lag das Endergebnis für die Wahl zum Städteregionstag vor - rund zwei Stunden früher, als ursprünglich prognostiziert.

Als Gewinner des Urnengangs, bei dem die Bürger aus Stadt und Kreis Aachen erstmals ein gemeinsames Parlament gewählt haben, sind vor allem CDU und Grüne. Die Christdemokraten sind die stärkste Fraktion und können die auf Kreisebene bereits seit Jahren praktizierte Kooperation mit den Bündnisgrünen fortsetzen.

Bereitschaft besteht auf beiden Seiten, am Montagabend steigt das erste Sondierungsgespräch. Im Parlament kommen CDU mit 27 Sitzen und die Grünen mit elf nach derzeitigem Stand auf eine Mehrheit der 72 Sitze. Stärkste Oppositionskraft wird demnach die SPD mit 21 Mandaten.

Weiterhin vertreten sind die FDP mit sechs Mandaten, die UWG und die Linkspartei mit jeweils drei Sitzen sowie die Republikaner mit einem Sitz. Eine Randerscheinung waren bei der Wahl die Aachener Bürgerliste und die Einzelbewerberin Dorothee Thomas-Kupke, die gemeinsam auf 0,12 Prozent der Stimmen kamen.

Eine Besonderheit ist, dass die Grünen-Politikerin Elisabeth Paul ein Direktmandat in Aachen geholt hat. Durch den Wahlsieg von Marcel Philipp (CDU) in Aachen findet der künftige Städteregionsrat Helmut Etschenberg seine Wunschkonstellation, um mit seinem Parteifreund gemeinsam wichtige Projekte für die Städteregion anschieben zu können.

Der amtierende Kreisdirektor hat sich mit rund 40 Prozent klar gegenüber Uwe Zink (SPD) durchgesetzt. Der Sozialdemokrat kam auf knapp 29 Prozent. Einen fulminanten Erfolg verbuchte Dr. Thomas Griese für die Grünen, der 14,6 Prozent der Stimmen holte.

Für die Liberalen kam Dr. Werner Pfeil auf 8,28 Prozent. Uwe Löhr vereinte 4,6 Prozent der Stimmen auf sich, während UWG-Spitzenmann Erich Spies auf 3,5 Prozent der Stimmen kam.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert