Etschenberg: „Für Schwarz-Grün sieht es ganz gut aus”

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Daumen hoch für die Städteregion: Helmut Etschenberg. Foto. Ralf Roeger

Aachen. Der Jubel war gerade erst verebbt, da stellte sich Helmut Etschenberg (CDU) in seinem ersten Interview als frisch gewählter Städteregionsrat den Fragen unserer Zeitung.

Ein langer Wahlkampf liegt hinter Ihnen - froh, dass diese Zeit vorbei ist?

Etschenberg: Ja schon. nachdem ich mich anfangs etwas schwer getan hatte, hab ich immer mehr Spaß daran gewonnen. Vor allem, weil ich raus zu den Menschen konnte. Das ist etwas, was ich beibehalten möchte. Zu den Bürgern gehen und mit ihnen über ihre Probleme reden. Das nehme ich aus dem Wahlkampf mit.

Ein Wahlkampf, der fair war

Etschenberg: Das stimmt. Ich habe mir zu Beginn mit meinem Konkurrenten und Kollegen Uwe Zink, der ja für die SPD ins Rennen gegangen ist, die Hand geschüttelt. Und das haben wir auch zum Schluss gemacht. Es hat keine persönlichen Verletzungen gegeben. Das war uns wichtig. Und das ist gut. Es war eine fantastische Fairness.

Hand aufs Herz: Sind Sie als Persönlichkeit gewählt oder hat eher Ihre Parteizugehörigkeit gezogen?

Etschenberg: Da möchte ich differenzieren. Im Kreisgebiet ist es mir gelungen, mich als Person den Menschen näherzubringen. In der Stadt Aachen, das gebe ich gerne zu, hat es mir sehr geholfen, dass ich als Kandidat der CDU im Rennen war.

Wo legen Sie in den ersten Wochen und Monaten Ihre Schwerpunkte?

Etschenberg: Zunächst trifft sich am Montag die Fraktion zur konstituierenden Sitzung. Dann gilt es, eine Koalition zu schmieden, Da sieht es ja für Schwarz-Grün ganz gut aus. Mal sehen

Was wollen Sie am Ende Ihrer sechsjährigen Amtszeit erreicht haben?

Etschenberg: Vor allem, will ich, dass die Menschen dann wissen, was die Städteregion ist. Zudem wollen wir einen ganz gehörigen Schritt weiter sein mit unseren Initiativen bei der Bildungspolitik oder bei der Wirtschaftsförderung. Zudem will ich eine verbindliche Partnerschaft mit unseren belgischen und niederländischen Freunden etablieren.
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