Erster Spatenstich für die Osttangente

Von: Verena Kettenhofen
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Erster Spatenstich für die K34: Beherzt zur Schaufel gegriffen haben neben Landrat Carl Meulenberg (3. von links) auch Achim Blandfort, Geschäftsführer der Baufirma, Staatssekretär Achim Großmann, Baudezernent Uwe Zink, Bürgermeister Werner Breuer und Kreisdirektor Helmut Etschenberg (von links nach rechts). Foto: Verena Kettenhofen

Kreis Aachen/Würselen. Lang ersehnt ist die K34 - die sogenannte Osttangente - schon seit vielen Jahren. Bereits vor zwei Jahrzehnten habe eine Broichweidener Bürgerinitiative für eine Umgehungsstraße, die den Ort verkehrstechnisch entlasten sollte, gekämpft.

Der Würselener Bürgermeister Werner Breuer konnte sich eines Lächelns nicht erwehren, als er von dieser Bürgerinitiative berichtete. Am Freitag nämlich ist der Traum der Initiative und der vieler anderer Menschen ein Stück weit realisiert worden: Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat der Bau der K 34 tatsächlich begonnen.

Die knapp drei Kilometer lange und neun Millionen Euro teure Osttangente soll in Zukunft das Gewerbegebiet Aachener Kreuz mit der Autobahnauffahrt Merzbrück (A 44) verbinden. Dadurch erfolgt die Verkehrsberuhigung für Broichweiden einerseits, andererseits habe diese neue Kreisstraße enorme Bedeutung für das am Flugplatz Merzbrück geplante Gewerbegebiet, betonte Landrat Carl Meulenbergh. „Neben dem Campus der RWTH ist es wohl das wichtigste Projekt der Gesamtregion”, sagte Meulenbergh. „Hier entstehen die Arbeitsplätze der Zukunft.”

Dass am Freitag schließlich der erste Spatenstich - zu dem zahlreiche Politiker der Region, des Landes und sogar des Bundes gekommen waren - erfolgen konnte, hatte für Meulenbergh allerdings auch einen kleinen Wermutstropfen: Die Bauarbeiten beginnen für ihn mit sieben Monaten Verspätung, da vorab eine Baufirma, die den Auftrag nicht bekommen hatte, gegen die Vergabe es Kreises geklagt und verloren hatte, wodurch sich die Maßnahmen verzögert haben.

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