Erlebnisreiche Eifeltage für die Helfer von morgen

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Fünf schöne Tage verbrachten die THW-Jugendgruppen aus Aachen, Euskirchen, Eschweiler, Herzogenrath, Jülich, Schleiden und Simmerath am Rursee. Foto: E. Spalter (THW Eschweiler)
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Aufmerksam folgen diese Jung-THW‘ler die Anweisungen ihres Gruppenleiters beim THW-Jugendcamp in Woffelsbach.

Woffelsbach. In der vergangenen Woche war im beschaulichen Seeörtchen Woffelsbach in der Eifel viel los: Um die 100 Jugendliche aus den Ortsverbänden des Technisches Hilfswerks (THW) Aachen, Euskirchen, Eschweiler, Herzogenrath, Jülich, Schleiden und Simmerath hatten mit ihren Betreuern im NabeDi-Camp ihre Zelte aufgeschlagen.

Mit Feldbetten, Bierzeltgarnituren, Schlafsäcken, Isomatten und kleinen und großen Koffern hatten die Mädchen und Jungen sich häuslich eingerichtet. Bis zum vergangenen Sonntag wartete auf die Jugendlichen zwischen 8 und 18 Jahren ein spannendes Programm in der Eifel.

Donnerstagmorgen ging es direkt nach dem Frühstück mit Rucksack und Proviant zu einer Geocaching-Tour nach Burg Vogelsang. Nach einer kurzen Einweisung durch Elmar Neumann, dank dem diese Tour überhaupt stattfinden konnte, machten sich sieben Gruppen auf den Weg – eine spannende Suche stand bevor.

An 16 Stationen mussten Gegenstände, Schilder und weitere Elemente gefunden werden, um am Ende das Finale zu erreichen. Für die THW-Gruppe gab es ein spezielles Finale, in welchem alle erfolgreichen Cacher eine Urkunde und einen Lolly fanden. „Erst war es schwer, sich mit dem Gerät und den Koordinaten vertraut zu machen. Aber dann war der Ehrgeiz geweckt, das Ziel zu erreichen, und es hat sehr viel Spaß gemacht“, so einer der Teilnehmer.

Erschöpft, aber zufrieden kamen alle am Nachmittag wieder zurück auf dem Zeltplatz an. Das Küchenteam aus dem Ortsverband Stolberg war schon fleißig dabei, in ihrer Feldküche das Abendessen vorzubereiten: Am Abend gab es Gulasch mit Kartoffeln und Gemüse für die hungrigen THWler. Am Lagerfeuer ließen alle den ereignisreichen Tag gemeinsam ausklingen.

Für die nächsten Tage standen dann Workshops, eine Nachtwanderung, ein Wettkampf und der Bau eines Floßes für 100 Personen auf dem Programm. Mit einem Grillabend und einer Abschluss-disco wurde am Samstagabend das Ende der gemeinsamen Zeit eingeläutet. Sonntag wurde nach dem Frühstück alles wieder auf den Autos verlastet und die Gruppen reisten wieder zurück in ihre Heimatstädte.

„Bisher sind wir sehr zufrieden. Obwohl sich das Wetter nicht von seiner besten Seite zeigt, sind alle gut gelaunt“, so Dennis Leyens, der mit seinem Team der Bezirksjugendleitung aus dem Bereich Aachen das Lager organisiert hatte. Nur durch die Zusammenarbeit und Mithilfe von allen Betreuerinnen und Betreuern kann ein solches Lager reibungslos verlaufen. Für die Jugendlichen ist ein solches Zeltlager stets der Höhepunkt des Jahres, da sie hier viele Gleichgesinnte kennenlernen.

Im nächsten Jahr wird ein Lager mit den THW-Jugendgruppen aus ganz NRW stattfinden, in zwei Jahren gibt es dann wieder ein Bundesjugendlager – dorthin kommen THW-Jugendgruppen aus ganz Deutschland.

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