Diskussion über das Handelsabkommen in Eschweiler

Von: ran
Letzte Aktualisierung:
9390618.jpg
Das umstrittene Handelsabkommen TTIP ist eines der Themen, mit denen die GPB sich in den nächsten Wochen befasst. Foto: Stock/Gerhard Leber

Eschweiler. Im „Haus Europa“ knirscht es gewaltig! Die außerordentlichen Probleme in Griechenland, eine mögliche Kettenreaktion in weiteren Ländern Südeuropas, Krieg in der Ostukraine, aber auch die Diskussionen um das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der Europäischen Union und den USA stellen gewaltige Herausforderungen dar.

Natürlich beschäftigen diese Themen auch die Verantwortlichen des Europavereins „Gesellschaftspolitische Bildungsgemeinschaft“ (GPB). Im laufenden sowie im kommenden Monat planen die GPB´ler nun unter der Überschrift „Europa im Dialog“ gleich zwei Veranstaltungen zum Thema „TTIP“ (Transatlantic Trade and Investment Partnership): Am Donnerstag, 26. Februar, ist mit Stephen A. Hubler zunächst der amerikanische Generalkonsul ab 19 Uhr im Raum Miró des Hotels de Ville, Dürener Straße 7, zu Gast, um mit den Zuhörern in einen Meinungsaustausch zu treten.

Vier Wochen später, am Donnerstag, 26. März, wird, ebenfalls ab 19 Uhr, Dr. Sabine Stephan, Referatsleiterin der Ökonometrie beim Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung, an gleicher Stelle Informationen und Erörterungen zur transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft aus europäischer Sicht abgeben.

„Die gesellschaftspolitische Debatte bezüglich des Freihandelsabkommens hat sich im vergangenen Jahr zugespitzt. In Deutschland stehen den positiven Wachstums- und Beschäftigungserwartungen zahlreiche kritische Stimmen gegenüber, die einen Abbau von Arbeits-, Sozial- und Gesundheitsstandards sowie den Verlust demokratischer Kontrollrechte befürchten.

Das gegenwärtige Meinungsbild in der breiten Öffentlichkeit ist derzeit negativ besetzt“, erklärt GPB-Präsident Peter Schöner. In der Hitze der innerdeutschen Debatte gelte es aber, sowohl die europäische als auch die amerikanische Sichtweise zu berücksichtigen. „Wir hoffen, dass die Bürger der Europäischen Union in der Diskussion eine aktive Rolle einnehmen.

Ein Prozess, den wir mit unserem Europadialog fördern möchten, indem wir die amerikanische, die europäische und die wissenschaftliche Seite kennenlernen“, nennt Peter Schöner die Zielsetzung. Aus Planungsgründen bitten die GPB-Verantwortlichen um vorherige Anmeldung unter Telefon 02403/36106 oder per E-Mail an die Adresse info@gpb-europaverein.de.

Auch auf weiteren Feldern sind die Mitglieder des Europavereins aktiv: So stand im Zuge des „Spanien-Jahres“ der GPB ein Gespräch mit Botschafter Juan Pablo Garcia Berdoy in Berlin auf dem Programm, an dem mit Elena Viboras Jimenez auch die Ministerin für Agrarwirtschaft und mit Gaspar Llanes der Wirtschaftsminister Andalusiens teilnahmen.

Der Besuch in der Hauptstadt galt unter anderem der Vorbereitung eines dreitägigen Kolloquiums der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK), mit der die GPB eng kooperiert, und das vom 5. bis 7. Juni im Schloss Neudrossenfeld (zwischen Bayreuth und Kulmbach) unter der Überschrift „Das Europa der Regionen zwischen Vision und Realität“ stehen wird.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert