Dieter Brockmann von der ÖDP plädiert für Grundeinkommen

Von: dim
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Für Dieter Brockmann, Landtagskandidat der ÖDP, ist das Museum für Industrie-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte Zinkhütter Hof einer seiner Lieblingsorte, das er sich als Arbeiter Foto: D. Müller

Eschweiler/Stolberg. Lieblingsorte in unserer Region hat Dieter Brockmann, Landtagskandidat der ökologisch-demokratischen Partei (ÖDP), mehrere – in der Kupferstadt ist das Museum Zinkhütter Hof einer seiner Favoriten.

„Weil es viel von der Geschichte unserer Region preisgibt, und weil es ein Museum für Industrie-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte ist. Das hat für mir eine besondere Bedeutung, denn ich habe mein Leben lang gearbeitet und fühle mich als Arbeiter“, beschreibt Brockmann.

Auch deshalb sei er seit zwei Jahren in der ÖDP aktiv und stehe voll hinter dem politischen Anspruch „Mensch vor Profit“. Ein besonders wichtiges Ziel für ihn sei: „Jeder Jugendliche muss in Deutschland eine Garantie für einen Ausbildungsplatz bekommen“, sagt Brockmann.

Der 54-Jährige ist in der Kupferstadt Stolberg aufgewachsen, besuchte zunächst die Hermannschule, dann die Schule an der Kogelshäuserstraße. Nach einer kaufmännischen Ausbildung zog es ihn nach Aachen. Später ließ er sich zum Koch ausbilden. In Aachen fand Brockmann auch einen weiteren Lieblingsort: den Tivoli. Und „seiner Alemannia Aachen“ ist er bis heute treu: „Ich halte auch in schlechten Zeiten zu dem Verein und schaue die Spiele nicht nur auf dem Tivoli, sondern fahre auch zu den Auswärtsspielen.“

Mehr als 70 Trikots und Schals der Alemannia hat er angesammelt, und in Aachen begann auch Brockmanns zweite Leidenschaft, der Karneval. Zwei Jahrzehnte lang war er in verschiedenen Funktionen bei den Aachenern De Bonneploecker van Gut Muffet aktiv.

Seit 2006 lebt Brockmann wieder in der Kupferstadt, wo er seine närrische Laufbahn krönte, als 2012 als Stolberger Karnevalsprinz Dieter IV. regierte. Daher ist nicht nur sein Gesicht auf den Wahlplakaten vielen Menschen bekannt, sondern auch der Slogan „Licht aus, Spot an“, der schon Brockmanns Motto während seiner jecken Regentschaft war. Und auch dem Karneval hält der ÖDP-Kandidat die Treue, so weit es sein Beruf erlaubt.

„Ich bin inaktives Mitglied bei der KG Fidele Zunfthäre und bei der KG Echte Frönde“, erklärt Brockmann, der in Stolberg allerdings nicht nur in karnevalistischem Zusammenhang bekannt ist. Denn er ist in der Kupferstadt auch sozial engagiert: Brockmann hat lange Zeit ehrenamtlich bei der Tafel gearbeitet, baute das Stolberger Sozialkaufhaus mit auf und war dort einige Jahre tätig. Seit 2007 gehört Dieter Brockmann zu dem ehrenamtlichen Team vom Nudelbuffet, das jährlich für den guten Zweck veranstaltet wird.

Als Mitglied der ÖDP setze er sich für ein antrags- und prüfungsfreies Grundeinkommen und für den verantwortungsvollen Umgang mit Umweltressourcen ein. „Dazu zählen für mich auch Tiere. Als Koch nutze ich – insbesondere bei der Fleischverarbeitung – biologisch erzeugte Ware. Massentierhaltung und billiges Fleisch sind nicht nur für die Tiere furchtbar. Das bringt auch gesundheitliche Gefahren für die konsumierenden Menschen mit sich“, betont Dieter Brockmann.

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