Städteregion - Die S-Immo ist stolz auf das neue „Baby“

Die S-Immo ist stolz auf das neue „Baby“

Von: Markus Bienwald
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Die Baugebiete entwickeln sich wie hier im „Kapellenfeldchen“ in Würselen ganz hervorragend, was auch an der Erhöhung der Grunderwerbssteuer zum Jahresbeginn gelegen hat. Foto: Markus Bienwald

Städteregion. Ein kleines, internes Ziel hat die Sparkassen Immobilien GmbH (S-Immo) im Jahr 2014 doch leicht verfehlt. „Wir wollten mit dem Jahr 2014 unser Ziel von 1000 verkauften Grundstücken seit dem Jahr 2000 erreichen“, so Geschäftsführer Franz Jansen bei der Vorstellung des Geschäftsberichtes für das abgelaufene Jahr 2014 in der S-Immo-Zentrale in Würselen.

Doch die 996 erreichten Verkäufe bis zum Jahresende waren kein Grund für Sorgenfalten auf der Stirn des Managers, denn die Zahl sei aktuell mehr als überschritten, wie er durchblicken ließ. Ohnehin war 2014 kein schlechtes Jahr für das Tochterunternehmen der Sparkasse Aachen. „Es war ein interessantes Jahr für Immobilien“, sagte Vorstand Norbert Laufs von der Sparkasse Aachen dazu.

Ein Satz, den Franz Jansen mit Zahlen untermauern konnte. Denn während die Zahl der Kaufverträge mit 547 Stück zehn weniger als noch 2013 und gleich ein ganzes Stück unter dem Fünf-Jahres-Hoch 2012 mit 601 Verträgen lag, war das Kaufpreisvolumen hervorragend. 121,4 Millionen Euro schlugen dort zu Buche, weit mehr als 2013 mit 109,8 Millionen und nur knapp unter dem Jahr 2012, wo bei weit mehr Verträgen mit 122,3 Millionen Euro etwas mehr umgesetzt wurde. „Es war für die gesamte Immobilienbranche ein gutes Jahr“, so Jansen weiter.

Ein Stück weit habe die S-Immo auch davon profitiert, dass sich die Rahmenbedingungen mit einem absolut niedrigen Zinsniveau gut entwickelt hätten. Ein weiteres Plus für den Immobiliensektor sei das Setzen der Investoren auf „Betongold“. „Die Nachfrage ist ungebrochen“, so Jansen, wobei allerdings die Zahl der wirklich lohnenden Objekte auf einem eher niedrigen Niveau anzusiedeln sei. Profitiert habe die Immobilienbranche wohl auch von der Erhöhung der Grunderwerbssteuer ab 2015. „Das führte dazu, dass November und Dezember mit gut 30 Prozent am Jahresumsatz die umsatzstärksten Monate waren“, sagte Jansen.

Hinsichtlich der Nachfrage sieht Jansen „nach wie vor“ die Tendenz zum urbanen Wohnen, beispielsweise in stadtkernnahen Bereichen oder in den so genannten „Speckgürteln“, wie sie in der Region Aachen unter anderem in Kohlscheid oder Würselen zu finden sind. Insgesamt sei die Nachfrage nach eigenen Häusern insbesondere bei jungen Leuten sehr ausgeprägt.

In ländlichen Bereichen machte Jansen in Sachen Altbestand den Trend aus, das bestehende Haus abzureißen und neu zu bauen. Komplette Neubauten sieht er im laufenden Jahr und 2016 als ein boomendes Geschäft an. So habe allein die S-Immo in der Region Aachen in diesem Zeitraum 270 Grundstücke im Angebot. „Ob das so weitergeht, wird man abwarten müssen“, meinte Jansen, „wir werden natürlich nicht weiter in diese Richtung investieren, wenn sich der Markt in eine andere Richtung entwickelt.“ Sehr positiv stellt sich allerdings die Lage des seit 1. Juli 2013 laufenden, jüngsten „Babys“ der S-Immo, der Haus- und Grundstücksverwaltung, in der Region Aachen dar. Geschäftsführer Dietmar Röhrig stellt schon für das zweite Quartal 2015 personelle Verstärkungen in Aussicht.

„Wir sind am Ziel dessen, was wir uns nach dem ersten Jahr vorgestellt haben“, sagte Röhrig, damit runde man das eigene Angebot ab, was von Anlegern und Eigentümern nachgefragt worden sei.

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