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Die ersten neuen Bushäuschen stehen an ihrem Platz

Von: Thomas Vogel
Letzte Aktualisierung:
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So gut wie fertig: Das neue Buswartehäuschen vor der Josefskirche an der Stolberger Straße kann Fahrgäste vor Regen und Schneefall schützen. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Unwahrscheinlich, dass sich Busfahrgäste in den kommenden Wochen gegenseitig anstupsen und erstaunt rufen: „Guck mal da, ein neues Bushäuschen!“ Der optische Unterschied zwischen Alt und Neu ist dann doch eher zurückhaltend ausgefallen.

Wie vorher: ein leichter Metallrahmen und viel Glas. Neu: ein anderes Logo und leicht geänderte Positionen der Infokästen. Im Grunde war es das. Dazu noch ein paar Details, die nicht auf den ersten Blick auffallen, wie neue Beleuchtung und Scheiben, die tiefer hinunterreichen.

Bis zu vier Wochen

Die ersten neuen Häuschen sind installiert – an den Haltestellen Kasino/Eurogress, am Hohenzollernplatz und an der Stolberger Straße vor der Josefskirche. Sukzessive werden in den nächsten Tagen und Wochen weitere hinzukommen. Spätestens Ende März soll der Austausch von mehr als 400 Wartehäuschen abgeschlossen sein.

Die alten Unterstände baut der Vorgänger des neuen Konzessionsinhabers Reclame Bureau Limburg (RBL), JCDecaux, ab. Im schnellsten Fall, an Haltestellen mit besonders hohem Fahrgastaufkommen, soll der Austausch drei Tage dauern. Im ungünstigsten Fall werden vier Wochen daraus.

Noch sind sie mit Werbepostern von RBL ausgestattet. Dann soll Werbung der Stadt hinein, bevor laut Marco Ramaekers, einem der beiden Geschäftsführer von RBL, Mitte Februar schließlich kommerzielle Werbung folgt.

EU-weit ausgeschrieben

Der Vertrag mit JCDecaux war nach 30 Jahren ausgelaufen. Neue Regeln wollten es, dass die Stadt den Vertrag EU-weit ausschreiben musste. Decaux hatte sich gar nicht wieder beworben. Der neue Vertrag mit RBL läuft über 15,5 Jahre und bringt der Stadt jährlich 130.000 Euro.

Das halbe Jahr ist extra angehängt worden, damit ein erneuter Austausch dann nicht wieder im Winter stattfinden muss. Bisher haben sich allerdings kaum Fahrgäste über fehlende Unterstände beschwert.

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