Städteregion - Die CDU geht mit viel Optimismus ins Wahljahr 2017

Die CDU geht mit viel Optimismus ins Wahljahr 2017

Von: Jutta Geese
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Städteregion. Die personellen Entscheidungen für die kommende Landtags- und die Bundestagswahl hat die CDU Aachen-Land schon vor Wochen getroffen. Mit den Landtagsabgeordneten Axel Wirtz und Hendrik Schmitz und dem Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt schickt sie das bisherige „Personal“ ins Rennen.

„Jetzt geht es darum, gemeinsam dafür zu sorgen, dass wir erfolgreich sind“, appellierte Wirtz, der auch Vorsitzender des Kreisverbandes ist, an die Delegierten beim Kreisparteitag am Freitagabend in Alsdorf.

„Politik machen heißt, gestalten wollen. Das hat überhaupt nichts mit Macht zu tun“, betonte der Parteivorsitzende. Seit 1994 habe die CDU im früheren Kreis Aachen und seit 2009 in der Städteregion das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler. Die gute Zusammenarbeit zwischen Partei, Fraktion und Behördenleitung sowie die Tatsache, dass immer „Einvernehmen mit unserem grünen Koalitionspartner hergestellt werden konnte“, schaffe Räume, und so gelinge es, „trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen die Weichen für die Zukunft zu stellen“.

Mit Blick auf die Wahlen erklärte er: „Unsere Kreispartei und die neun Stadt- und Gemeindeverbände haben häufig bewiesen, dass wir Wahlen gewinnen können. Und das werden wir 2017 auch wieder.“

Allerdings kann die CDU dabei auf immer weniger Mitglieder bauen. Gehörten der Partei am 31. Dezember 2014 noch 3266 Frauen und Männer an, waren es am 30. Juni 2016 nur noch 3114. „Wir müssen alles daransetzen, jeder von uns an seiner Stelle, für Neumitglieder zu sorgen“, betonte Wirtz. Besonders gefordert wird dabei der Mitgliederbeauftragte im Kreisvorstand, Thomas Geller. Er wurde am Freitag mit 101 Ja-Stimmen bei einer Nein-Stimme in dieses neu installierte Amt gewählt.

Helmut Brandt und Hendrik Schmitz machten den Delegierten in ihren Reden deutlich, warum die CDU beide Wahlen im kommenden Jahr gewinnen muss. Im Land wird laut Schmitz das Thema innere Sicherheit eine zentrale Rolle spielen, neben der Bildungspolitik und der Wirtschaftspolitik.

„Es muss Schluss sein mit Bildungschaos, Nullwachstum und Anstieg der Kriminalität. Es muss Schluss sein mit Mittelmaß, Mangelverwaltung und faulen Ausreden.“ Brandt betonte unter anderem, wie wichtig Kontinuität in der Bundespolitik angesichts der Krisen und Unwägbarkeiten in Europa und der Welt nach der US-Wahl sei. Und er mahnte: „Wir müssen mit den Menschen reden, ihre Sorgen thematisieren und Antworten auf ihre Fragen geben.“

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