„Demenz-Netz” weitet sein Angebot aus

Von: red
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Vorlesen kann Demenzkranke wieder anregen
Ein Betreuer kümmert sich um eine Demenzpatientin. Eine Studie ergab nun, dass Vorlesen oder Erzählen von Geschichten Demenzkranken aus ihrer Zurückgezogenheit herauslösen kann. Foto: dpa

Aachen. Rund 10.000 demenzkranke Menschen leben laut Statistischem Bundesamt in der Städteregion. Früher oder später wird nahezu jeder direkt oder indirekt mit Altersdemenz zu tun haben, sagt Dr. Wilfried Duisberg, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Aachener Hausärzte.

Vor diesem Hintergrund wurde 2008 das Demenz-Netz Aachen gegründet, eine Initiative der Arbeitsgemeinschaft und des Alexianer-Krankenhauses Aachen, die von der Katholischen Hochschule begleitet wird.

Im Rahmen der ersten Phase des Projektes wurden „Case”- oder Fallmanager zu den Patienten und ihren Angehörigen geschickt, um sie psychisch zu unterstützen, erläutert Dr. Andreas Theilig, Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses.

Die Finanzierung ist nun durch eine 1,5 Millionen Euro schwere Förderung als NRW-Modellprojekt für drei weitere Jahre gesichert, das Angebot kann auf die gesamte Städteregion ausgeweitet werden. Zudem soll erforscht werden, wie die Versorgungslage im ländlichen Raum - etwa in der Eifel - ist, sagt Prof. Liane Schirra-Weirich, Prorektorin für Forschung und Weiterbildung der Katholischen Hochschule.

Das Demenz-Netz hat seinen Sitz am Löhergraben 2 in 52064 Aachen, 0241/47701-15269.
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