Aachen - Das Radar zeigt: Hier schlagen die Einbrecher zu

Das Radar zeigt: Hier schlagen die Einbrecher zu

Von: sh
Letzte Aktualisierung:
Einbruchsradar Aachen
Seit Mittwoch können Bürger nun auch für Aachen und die Städteregion erfahren, wo Einbrecher in den vergangenen Tagen zugeschlagen haben. Foto: Polizei

Aachen. Als Grenzstadt steht Aachen bei Einbrecherbanden weit oben auf der Liste der beliebten „Betätigungsfelder“. 2015 stiegen Einbrecher im Stadtgebiet in 1083 Wohnungen ein – ein Anstieg der Fälle um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im Kampf gegen die kriminellen Banden hat NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) daher das Einbruchsradar ins Leben gerufen, den ab April alle 47 Polizeibehörden im Land online stellen sollen. Seit Mittwoch können Bürger nun auch für Aachen und die Städteregion erfahren, wo Einbrecher in den vergangenen Tagen zugeschlagen haben.

„Damit könnten sich die Menschen ein eigenes Bild über Einbrüche in ihrem Viertel machen“, sagte Jäger jüngst. Allerdings: Einen detallierten und aufschlussreichen Einblick gewährt das Einbruchsradar nicht. Denn aus „datenschutzrechtlichen Gründen“ sei die exakte Angabe der Tatorte ebenso wie die genaue Tatzeit nicht möglich, teilte die Aachener Polizei mit. Die Darstellung umfasst jeweils den Zeitraum von Montag bis Sonntag, die Aktualisierung erfolgt jeweils am darauffolgenden Mittwoch.

Die Polizei hofft, dass mit dem Radar die Bürger zusätzlich sensibilisiert werden, ihre Häuser und Wohnungen gegen Einbrecher zu schützen, ihr Wohnumfeld genauer zu beobachten und – sollten sie etwas Verdächtiges bemerken – ohne Scheu unverzüglich die Polizei über den Notruf 110 zu informieren. Zudem erhoffen sich die Ermittler durch die Veröffentlichung mehr Hinweise aus der Bevölkerung zu bereits begangenen Einbrüchen.

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