CDU-Basis vertraut der bewährten Führungsriege

Von: Jutta Geese
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Stehen weiter an der Spitze der CDU Aachen-Land: (v.l.) Vorsitzender Axel Wirtz und seine Stellvertreter Marc Müller, Margareta Ritter und Hendrik Schmitz sowie Schatzmeisterin Josefine Lohmann. Foto: Dirk Müller

Städteregion. Bei der Bundestagswahl hat die CDU zwischen Baesweiler und Monschau ein hervorragendes Ergebnis erzielt, jetzt nehmen die Christdemokraten selbstbewusst die Kommunalwahl im Mai kommenden Jahres ins Visier. Dabei baut die Partei auf die bewährte Führungsriege.

Beim Kreisparteitag am Samstag in Stolberg wurden Parteichef Axel Wirtz (MdL) und seine Stellvertreter Margareta Ritter, Marc Müller und Hendrik Schmitz (MdL) sowie Schatzmeisterin Josefine Lohmann mit jeweils großer Stimmenmehrheit wiedergewählt. Wirtz, der den CDU-Kreisverband bereits seit 1999 führt, konnte diesmal deutlich mehr Delegierte für sich gewinnen (86 Prozent) als vor zwei Jahren (78 Prozent).

Bei aller Freude darüber, dass die CDU und Helmut Brandt als Direktkandidat bei der Bundestagswahl in allen neun Kommunen im Altkreis die meisten Stimmen holten (Wirtz: „Ich kann es nicht oft genug sagen, und wir sollten es genießen.“), müsse sich die  Partei vor zu viel Euphorie in Acht nehmen, mahnte der Parteichef. „Kommunalwahlen haben völlig andere Gesetze.“ Im Augenblick gebe es zwar keine Anzeichen dafür, dass die CDU an Rückhalt bei den Wählern verliere, aber: „Wir müssen kämpfen, egal in welcher Koalition oder Kooperation wir auch in den neun Kommunen sind.“ Mutig klares Profil zu zeigen, fordert Wirtz von seinen Parteifreunden. „Den Wählern sagen, wohin die Reise geht. So gewinnt man Vertrauen, und so werden wir gemeinsam die Wahl gewinnen.“

Das gilt, so Wirtz, auch für die Städteregion. „Auf der Grundlage unserer erfolgreichen Politik der letzten fünf Jahre, die wir als Partei und Fraktion mit Helmut Etschenberg als Städteregionsrat gemeinsam gestaltet haben, nehmen wir die kommenden sechs Jahre fest in den Blick.“ Dass Etschenberg bis 2015 im Amt bleiben wolle, freue ihn sehr, betonte Wirtz, bevor er die Grundzüge des Wahlprogramms der CDU für die Städteregion skizzierte.

Viel Neues bietet das nicht, Überraschendes schon gar nicht. Im Wesentlichen orientiert es sich am Zukunftsprogramm, das der  Städteregionstag verabschiedet hat. Wirtz nannte als wichtige Themen Bildung, euregionale Zusammenarbeit, Arbeitsplätze, Stärkung des ländlichen Raumes insbesondere durch Förderung des Tourismus, Klimaschutz und Energiepolitik und gemeindefreundliche Finanzpolitik. Zusammen mit den Aachener Parteifreunden werde das Programm nun konkretisiert und Mitte Januar bei einer gemeinsamen Versammlung beider Kreisverbände verabschiedet.

Unter dem Titel „Gemeinsam Zukunft gestalten“ lieferte Helmut Etschenberg eine Standortbestimmung für die Städteregion. Dabei sparte er die anfänglichen Querelen mit der Stadt Aachen nicht aus, legte sein Augenmerk aber vor allem auf die Erfolge seit Beilegung des Konfliktes und betonte die konstruktive Zusammenarbeit, die Stadt und Städteregion nun pflegen. Die Städteregion habe ihre Rolle gefunden und habe die große Chance für eine positive Entwicklung. Dafür braucht es laut Etschenberg „starke, charakterstarke Persönlichkeiten und authentisches Handeln“. Die CDU in der Städteregion biete diese Voraussetzungen überzeugend. „Wir sind Motor in der Region.“

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