Abendgymnasium: Standortfrage bleibt vorerst offen

Von: gro
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Städteregion. Die Entscheidung über den Hauptstandort von Abendgymnasium und Euregio-Kolleg nach deren Zusammenführung am 1. August 2017 wird erst im kommenden Jahr fallen. Die Mitglieder des Städteregionsausschusses haben sich darauf verständigt, dass das Thema vertagt und für die Sitzung am 9. Februar wieder auf die Tagesordnung gesetzt wird.

Bis dahin soll eine mögliche Alternative zum von der Verwaltung favorisierten Gebäude in der Würselener Friedrichstraße geprüft werden – falls es denn eine realistische gibt. Während sich die städteregionalen Fraktionen in dieser Hinsicht weiterhin eher skeptisch zeigen, will die Politik in Aachen nunmehr zeitnah einen Standort im eigenen Stadtgebiet benennen. „Wir sind Träger des Abendgymnasiums und werden am Ende entscheiden. Den Vorschlag der Stadt Aachen sollten wir aber akzeptieren und in Ruhe abwägen“, empfahl Elisabeth Paul (Grünen). Das fand die Zustimmung der übrigen Fraktionen.

Martin Peters (SPD) sprach sich dafür aus, „dass wir die Schärfe aus dieser Angelegenheit nehmen, nachdem in der Aachener Kommunalpolitik so engagiert und emotional diskutiert worden ist“. Im dortigen Schulausschuss war in der vergangenen Woche Unverständnis und Verärgerung zum Ausdruck gebracht worden, nachdem im städteregionalen Pendant zuvor weitreichende Details zur geplanten Zusammenführung publik geworden waren – inklusive der klaren Favorisierung des derzeitigen Euregio-Kollegs in Würselen als Hauptstandort der bald gemeinsamen Einrichtung.

„Wir haben mit der Stadt Aachen immer in seriöser Weise über die Angelegenheit gesprochen“, legte Helmut Etschenberg Wert auf die Feststellung, dass der Städteregion kein Vorwurf gemacht werden könne. Verantwortlich für die offenbarten Differenzen seien vielmehr andere: „Durch das Vorpreschen in unserem Schulausschuss ist ein Graben aufgeworfen worden, den wir jetzt wieder schließen müssen“, beklagte der Städteregionsrat.

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