500 weitere Plätze: Städteregion erfüllt Forderung des Landes

Von: gro/P.St.
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Städteregion. Die zweite „Aufforderung“ des Landes kam grundsätzlich nicht überraschend. „Aber wir hatten nicht damit gerechnet, dass sie so schnell erfolgen würde“, räumt Detlef Funken ein. 500 weitere Notunterkunftsplätze muss die Städteregion bis Montag bereitstellen, nachdem genauso viele bereits vor drei Wochen in nicht minder kurzer Zeit geschaffen worden waren.

Am Freitagmittag konnten der städteregionale Pressesprecher und mit ihm auch Dezernent Uwe Zink aufatmen.

Mit der teilweisen Öffnung des Internatsbereichs im Berufsbildungszentrum in Simmerath für 95 Flüchtlinge, die nach Aussage der Handwerkskammer den Lehrgangsbetrieb nicht beeinträchtigen wird, konnte die bis dato noch vorhandene Lücke geschlossen werden.

Zusammen mit jeweils gut 150 Plätzen in den Sporthallen der Berufskollegs Herzogenrath und Eschweiler sowie der Aufstockung der Kapazitäten in der ehemaligen Funkstation des Bundesnachrichtendienstes in Monschau-Höfen um 100 auf dann 190 kommt die Städteregion auf die geforderten Kapazitäten. Wann diese tatsächlich benötigt und die erwarteten Flüchtlinge anreisen werden, blieb indes unklar. „Das wird sich wahrscheinlich auch diesmal wieder sehr kurzfristig entscheiden“, meinte Funkens Kollege Robert Flader.

Kurzfristig rechnet die Verwaltung auch mit neuerlichem Handlungsbedarf. „Wir gehen zu 100 Prozent von weiteren Aufforderungen aus“, erklärte Uwe Zink am Nachmittag bei einem Ortstermin in Simmerath. Um dem entsprechen zu können, sei die Städteregion auf der Suche nach geeigneten Immobilien. „Wir haben einige Objekte im Blick“, versicherte Zink. Allerdings müssten vor deren Nennung noch Gespräche mit den jeweiligen Eigentümern geführt werden.

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