Städteregion - 33.000 Anträge auf Bildung und Teilhabe bewilligt

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33.000 Anträge auf Bildung und Teilhabe bewilligt

Von: Jutta Geese
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Städteregion. Anfangs war es auch in der Städteregion umstritten, doch inzwischen hat sich das von der Bundesregierung aufgelegt „Bildungs- und Teilhabepaket“ zum Renner entwickelt. Tausende Kinder, deren Familien auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen sind oder beispielsweise Wohngeld beziehen, erhalten aus diesem Topf Zuschüsse für Schulausflüge und Klassenfahrten, Vereinsbeiträge, den Besuch kultureller Veranstaltungen, Mittagsverpflegung oder – allerdings in recht bescheidenem Umfang – für Lernförderung.

Für wie viele der rund 30.000 anspruchsberichtigten Kinder und Jugendliche in der Städteregion tatsächlich Gelder abgerufen wurden, vermag die Verwaltung nicht zu sagen. Schließlich kann jeder mehrere Anträge stellen. Fest steht jedoch laut Städteregionssprecher Holger Benend, dass allein im vergangenen Jahr rund 33 000 Anträge bewilligt worden sind.

Insgesamt wurden 2012 rund 3,2 Millionen Euro ausgezahlt, deutlich mehr als im Startjahr 2011. Damals wurden Anträge im Gesamtvolumen von 1,76 Millionen Euro bewilligt. Die Steigerung ist nach Ansicht von Sozialdezernent Günter Schabram vor allem darauf zurückzuführen, dass in der Städteregion kräftig die Werbetrommel für das Bildungs- und Teilhabepaket gerührt worden ist. Dazu hätten auch die Schulsozialarbeiter beigetragen, die über das Bildungs- und Teilhabepaket eingestellt werden konnten. 78 Frauen und Männer teilen sich die zusätzlichen 52 Vollzeitstellen, die der Bund noch bis Ende des Jahres mit rund 3,2 Millionen Euro finanziert. „Das muss unbedingt fortgeführt werden“, sagt Schabram.

Schulsozialarbeit weiter fördern

Das sieht die Bürgermeisterkonferenz genauso. Sie appelliert an die zuständigen Bundesministerien, die Schulsozialarbeit über den 31. Dezember 2013 hinaus verlässlich finanziell zu fördern. Nur so könne man dauerhaft die gesellschaftliche Integration durch Bildung verbessern und einer drohenden Bildungsarmut vorbeugen, betonen Städteregionsrat Helmut Etschenberg, Oberbürgermeister Marcel Philipp und die neun Bürgermeister von Baesweiler bis Monschau. „Die zusätzliche Schulsozialarbeit hat in kürzester Zeit eine wichtige Brückenfunktion zwischen Bildung und familiärer Erziehung eingenommen und spürbar zum Bildungserfolg von Kindern beigetragen“, schreiben die Hauptverwaltungsbeamten den Fachministern. „Dieses Verfahren muss fester Bestandteil des Bildungssystems werden. Nur so kann letztlich Inklusion gelingen.“

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