Aachen - 20-Millionen-Neubau: Sparkasse feiert Richtfest

20-Millionen-Neubau: Sparkasse feiert Richtfest

Von: Udo Kals
Letzte Aktualisierung:
richt_bild
Ein Schnaps beim Richtfest: Sparkassendirektor Walter Mertens (r.) und Projektleiter Manferd Biwer von der Baugemeinschaft Derichs&Konertz und Züblin freuen sich über den Neubau. Foto: Harald Krömer

Aachen. Bodenbeläge und Lampen, Schreibtische und Schränke sind am Donnerstag kein Thema. Zumindest nicht im offiziellen Teil. Schließlich riecht es im Neubau der Sparkasse Aachen im Schatten des Städteregionshauses an der Ecke Zollern-/Bachstraße noch nach Rohbau, sind die Fensteröffnungen mit Planen verdeckt, ist die Fassade von Gerüsten umstellt, stehen die schneefeuchten Schuhe der Gäste auf Beton. Es wird eben erst Richtfest gefeiert.

Doch noch bevor der Richtkranz über dem fünfgeschossigen Gebäude plus Staffelgeschoss und einer Nutzfläche von 7200 Quadratmetern schwebt, spricht Walter Mertens schon über Bodenbeläge und Lampen. Während im Oktober 2011 die Sparkasse ebenerdig mit einer Filiale und die Städteregion mit 220 Mitarbeitern in den übrigen Bau einziehen, wird bereits im Februar ein Musterraum eingerichtet, der den Mitarbeitern einen Eindruck geben soll, wie die Büros aussehen werden. „Und mitreden”, sagt Mertens, der als Sparkassendirektor für den Zentralbereich Verwaltung auch für den 20 Millionen Euro teuren Neubau zuständig ist, „dürfen die Mitarbeiter auch.”

Dabei ist der Neubau nicht nur finanziell im Plan, sondern auch zeitlich: „In Rekordzeit haben wir den Rohbau hochgezogen. Das war ein ganz heißer Ritt zwischen zwei harten Winterphasen”, lobte Peter Derichs von der Baugemeinschaft Derichs&Konertz und Züblin wie auch zuvor Sparkassenchef Hubert Herpers und Städteregionsrat Helmut Etschenberg alle Beteiligten - ob Architekten und Ingenieure, Handwerker und Behörden. „Dieser Bau macht Spaß”, resümierte Derichs, auch weil er bislang unfallfrei ablief. Und so hofft auch Herpers zur gestrigen Halbzeitpause, „dass wir auch die zweite Hälfte der Bauarbeiten so gut hinbekommen werden”.

Dass die Stadt ein architektonisch anspruchsvolles Gebäude erhält, darüber waren sich alle einig. Schließlich wird nicht nur eine jahrzehntelange Baulücke geschlossen, sondern drei denkmalgeschützte Gründerzeitgebäude an der Zollernstraße in den Neubau integriert. Für Etschenberg ein „besonderes Highlight”, der mit dem Neubau eine weitere Botschaft verbindet: „Wir wollen die Verwaltung am Haupthaus konzentrieren. Daher sparen wir mit dem Neubau Geld.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert