Zweite Festnahme im Fall des ermordeten „Rosenmädchens”

Von: ddp-nrw
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Der tatverdächtige Kölner, dessen DNA-Spuren an der Leiche des „Rosenmädchens” gefunden wurden, führte die Polizei zu einem weiteren Tatverdächtigen, der inzwischen gestanden hat, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Die Polizei hatte mit einem elf Jahre alten Bild des Kölners (links) nach Zeugen gesucht, die ihn vor 14 Jahren in Begleitung des späteren Opfers gesehen hatten. Noch ist nichts über die Identität der Toten bekanntgegeben worden. Quelle: Polizei Köln

Köln. Bei den Ermittlungen zu dem 14 Jahre zurückliegenden Mord an einer unbekannten Frau im niederländischen Lottum hat die Kölner Polizei am Samstag einen zweiten Tatverdächtigen festgenommen.

Der 46-Jährige habe gestanden, an der Tat beteiligt gewesen zu sein, sagte am Montag eine Polizeisprecherin.

Am 4. Juni 1996 hatten zwei Gemeindearbeiter eine unbekannte Tote in einem Waldgebiet bei Horsterdijk in Lottum entdeckt. Die junge Frau lag nahe einem Rosenfeld, deshalb wurde sie von den niederländischen Ermittlern „Rosenmädchen” genannt. Das Opfer war schwer misshandelt, sexuell missbraucht und schließlich am Fundort getötet worden.

Erst 14 Jahre später führte die Auswertung von an der Toten gesichertem DNS-Material zu einem 56 Jahre alten Kölner, der wegen Sexualdelikten in Deutschland vorbestraft ist. Er befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Seine Aussagen haben die Polizei auf die Spur des geständigen Mittäters gebracht.

Ob das Opfer inzwischen identifiziert wurde, will die Polizei wegen noch laufender Ermittlungen derzeit nicht sagen.
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