Zwei Unfälle auf der A3 bei Köln: Mann und Kleinkind schwer verletzt

Von: red
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Stau auf der Autobahn A5
Derzeit ist die Anschlussstelle Köln-Mühlheim in Richtung Oberhausen komplett gesperrt. Foto: Jürgen Mahnke/dpa

Köln. Nach zwei Verkehrsunfällen auf der Autobahn 3 bei Köln hat es am Freitag auf der viel befahrenen Strecke stundenlang massive Einschränkungen gegeben. Im Bereich der Anschlussstelle Köln-Mülheim fuhr in Fahrtrichtung Norden ein Kleintransporter an einem Stauende auf mehrere Pkw und einen Lastwagen auf, berichtete die Feuerwehr.

Bei der Anschlussstelle Köln-Mülheim fuhr am Morgen ein 22-jähriger Fahrer mit seinem Kleintransporter an einem Stauende auf mehrere Pkw und einen Lastwagen auf, berichtete die Feuerwehr. Der 59-jährige Fahrer eines Pkw wurde lebensgefährlich verletzt, konnte aber reanimiert werden. Ein Sechsjähriger wurde schwer verletzt, sechs weitere Menschen im Alter von 2 bis 54 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Während der Rettungsarbeiten war am Morgen für vier Stunden nur der Standstreifen statt sonst vier Fahrspuren für den Verkehr freigegeben. Es kam in dem sehr stark befahrenen Bereich zu massiven Behinderungen.

Zuvor war in der Nacht zu Freitag nördlich davon auf der A3 in Höhe der Anschlussstelle Leverkusen ein Lastwagen umgekippt. Der Lastwagen war von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Brückenpfeiler geprallt. Der 74-jährige Fahrer wurde nach Polizeiangaben aus dem Führerhaus geschleudert und verletzte sich dabei leicht. Farben und Lacke flossen auf die Fahrbahn und mussten aufwendig abgebunden werden, sagte ein Polizeisprecher. Hier waren zeitweise drei der vier Fahrspuren gesperrt. Autofahrer auf einer der deutschlandweit meistbefahrenen Strecken mussten lange Verzögerungen hinnehmen, sagte ein Polizeisprecher.

Derzeit staut es sich auf mehr als acht Kilometer. Die Unfallstelle bei Köln-Mühlheim ist geräumt. Nach Schätzungen der Polizei ist bis zum Abend bei Leverkusen aber nur ein Fahrstreifen frei. Zwischen dem Autobahndreieck Heumar und der Anschlussstelle Leverkusen kam es auf der A3 in Fahrtrichtung Oberhausen bis in die Abendstunden zu bis zu 20 Kilometer langen Staus, erklärte die Polizei. Die Strecke zähle mit mehr als 170.000 Fahrzeugen am Tag in beiden Richtungen zu den bundesweit meistbefahrenen Autobahnabschnitten.

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