Himmerod/Eifel - Zisterzienserabtei Himmerod: Ausstellung zum Jubiläum

Zisterzienserabtei Himmerod: Ausstellung zum Jubiläum

Von: epd
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Himmerod/Eifel. Den Höhepunkt ihres Jubiläumsjahres 2010 feiert die Zisterzienserabtei Himmerod am Sonntag mit einem Gottesdienst und einer Ausstellungseröffnung.

„Wir erinnern damit an die Gründung durch Bernhard von Clairvaux vor 875 Jahren und an drei weitere gewaltige Aufbauleistungen”, sagte Abt Bruno Fromme. Den Festgottesdienst hält der Trierer Bischof Stephan Ackermann, zur Jubiläumsfeier kommt der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD).

Die Ausstellung mit dem Titel „Himmerod - Spuren in Raum und Zeit” gibt nach Angaben des Abtes eine Generalübersicht über die Geschichte des Klosters. Bis zum 7. November sind in der „Alten Mühle” auf vier Ebenen Poster, Fotos, Dokumente und zahlreiche Exponate aus dem langen Klosterleben zu sehen. Die Klostergeschichte solle wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gehoben werden, erläuterte der Abt. Dazu gehöre auch, dass das Kloster nach der Säkularisierung eine Ruinenlandschaft war.

Gefeiert wird neben dem Gründungdatum auch die Wiederbesiedlung der Abtei vor 90 Jahren, die Gründung einer Tochterabtei in Brasilien vor 75 Jahren sowie die Einweihung der wieder aufgebauten barocken Abteikirche vor 50 Jahren.

Der Platz der Abtei im Salmtal nahe Wittlich sei von Bernhard von Clairvaux (1091-1153) auf einer Reise durch die Eifel selbst ausgewählt worden, so der 55. Abt des Klosters. „Himmerod war seine einzige Klostergründung in Deutschland”. Zu den Blütezeiten des Klosters lebten dort etwa 300 Mönche und Laienbrüder, heute sind es noch elf. Die Abtei zu der auch ein Klosterladen, Fischerei, eine Buch- und Kunsthandlung, eine Klostergaststätte, ein Verlag und ein ganzjähriger Beherbergungsbetrieb gehören, beschäftigt 40 Angestellte.

Zu den Jubiläumswünschen des Abtes Bruno Fromme gehören „mehr Mönche, mehr Besucher und mehr öffentliche Förderung für das Kloster”. Öffnungszeiten der Ausstellung: Dienstags bis samstags von 14 bis 17 Uhr, sonntags von 11 bis 17 Uhr.
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