Zeitungsbericht dementiert: Kein Selbstmordversuch im Fall Mirco

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Mirco
In einem Glas brennt eine Kerze am Freitag (28.01.11) in Grefrath an der Stelle, wo der Täter Kleidung des elfjährigen Mirco am 03.09.2010 entsorgt hatte. Foto: dapd

Mönchengladbach. Die Polizei Mönchengladbach hat einen Zeitungsbericht über einen angeblichen Selbstmordversuch von Mircos mutmaßlichem Mörder zurückgewiesen. „Es hat keinen Vorfall gegeben, den man als Suizid-Versuch bezeichnen könnte”, sagte Polizeisprecher Peter Spiertz am Mittwochabend.

Die „Bild”-Zeitung (Donnerstag) hatte unter Berufung auf Spiertz berichtet, der mutmaßliche Täter sei am Mittwoch in eine Mönchengladbacher Klinik gebracht worden.

Er hätte offenbar in einer Verhörpause versucht, sich mit einem bisher noch unbekannten Gegenstand die Pulsadern aufzuritzen. Obwohl er sich nicht ernsthaft verletzt habe, sei der Mann in Begleitung von vier Polizisten und zwei Justizvollzugsbeamten in einem Rettungswagen in die Klinik gebracht worden.

Spiertz sagte zu dem Bericht, es habe weder einen Vorfall während eines Verhörs gegeben noch sei der festgenommene Familienvater in ein Krankenhaus gebracht worden.
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