Zebrastreifen in Regenbogenfarben als Zeichen für Toleranz

Von: hau
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Nein, wie ein Zebrastreifen sieht das Stückchen Straße im Herzen von Maastricht nicht aus, eher wie ein heruntergefallener Regenbogen. Genau das soll das Verbindungsstück zwischen dem zentralen Platz, dem Vrijthof, und der Hauptfußgängerzone, der Grot Foto: Leah Hautermans

Maastricht. Nein, wie ein Zebrastreifen sieht das Stückchen Straße im Herzen von Maastricht nicht aus, eher wie ein heruntergefallener Regenbogen. Genau das soll das Verbindungsstück zwischen dem zentralen Platz, dem Vrijthof, und der Hauptfußgängerzone, der Grote Straat, auch sein: ein Zeichen für Toleranz und für die Akzeptanz von verschiedenen Formen der Geschlechteridentität.

Zunächst war der Fußgängerübergang im Jahr 2015 provisorisch aus Anlass des „Rosa Samstags“ in den sechs Farben des Regenbogens aufgetragen worden. Nach einigen Diskussionen entschied die Obrigkeit der 125.000-Einwohner-Stadt, den Regenbogen-Übergang zur Dauereinrichtung zu machen.

Eingearbeitet ist ein QR-Code, der den Hintergrund der ungewöhnlichen Asphalt-Bemalung erklärt. Und ein Spruch des Heimatdichters Maarten van den Berg aus Mestreech in sieben Sprachen, übersetzt etwa: „Umarme mich in den gelben Farben des Mergellandes“.

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