Zahl der Haftplätze für Frauen nach JVA-Neubau gestiegen

Von: ddp
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Häftlinge stehen in der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Siegburg an den Fenster ihrer Zellen. Foto: ddp

Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Haftplätze für Frauen leicht gestiegen. Mit dem nach zweieinhalbjähriger Bauzeit fertiggestellten Neubau der Justizvollzugsanstalt Willich II erhöhte sich die Gesamtzahl um fünf Prozent auf 1056, wie das Justizministerium am Freitag in Düsseldorf mitteilte.

Durch den Neubau verfüge die Haftanstalt über 50 Haftplätze mehr als zuvor.

Die neue Vollzugseinrichtung in Willich ersetzt das aus dem Jahr 1903 stammende „Königliche Frauengefängnis” und hat nun über 191 Haftplätze. Die Anstalt verfüge über Werkstätten und Schulungseinrichtungen, ein großes Gewächshaus mit Gärtnerei, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Freiflächen, hieß es. Die neue Großküche versorge auch die männlichen Gefangenen aus der benachbarten Justizvollzugsanstalt Willich I.

Weibliche Gefangene sind in NRW auch in den Haftanstalten Bielefeld-Brackwede I und II, Gelsenkirchen, Köln und Duisburg-Hamborn untergebracht. Darüber hinaus gibt es Plätze für Frauen - darunter eine Mutter-Kind-Einrichtung - im Justizvollzugskrankenhaus in Fröndenberg.
Weibliche Abschiebungsgefangene werden im Hafthaus Neuss der JVA Düsseldorf untergebracht.
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