Aachen - WZL-Feuer: Forscher nehmen Arbeit am Dienstag auf

WZL-Feuer: Forscher nehmen Arbeit am Dienstag auf

Von: tka
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Am Wochenende liefen umfangreiche Arbeiten mit schwerem Gerät, um den Brandort „sturmsicher“ zu machen. Foto: Roeger

Aachen. Nach dem verheerenden Feuer in einer Versuchshalle des Werkzeugmaschinenlabors der RWTH Aachen in der Nacht zum Freitag kann am Dienstag in den umliegenden Gebäuden wieder gearbeitet werden. Das erklärte RWTH-Sprecherin Renate Kinny am Montag auf Nachfrage unserer Zeitung.

Somit können auch laufende Forschungsprojekte im Manfred-Weck-Haus, im Herwart-Opitz-Haus (beide werden vom WZL genutzt), im Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie wieder aufgenommen werden. Allein das Institut für fluidtechnische Antriebe und Steuerungen der RWTH Aachen wird noch verschlossen bleiben, ehe sicher es, dass das Gebäude an dieser Stelle durch den Großbrand keinen Schaden genommen hat.

Auch der Zugriff auf sämtliche Daten des WZL wird für die Wissenschaftler am Dienstag wieder möglich sein. Unterdessen erfassen die Juristen der RWTH Aachen den Schaden an den Versuchsanlagen der Hochschule, die die RWTH bei ihrer Versicherung geltend machen kann.

Nicht versichert ist dagegen das Gebäude, dass sich im Besitz des Landes befindet. Der Gesamtschaden durch das Feuer wird bis dato auf rund 50 Millionen Euro beziffert. Über die Brandursache konnte noch keine Angabe gemacht werden, erst am Mittwoch sollen die Ermittlungen vor Ort aufgenommen werden können.

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