Wohnungsmarkt in Aachen ist im „kritischen Bereich“

Von: Robert Baumann
Letzte Aktualisierung:
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Zu wenig Platz: Laut einer Studie liegen Angebot und Nachfrage am Wohnungsmarkt in Aachen „im kritischen Bereich“. Foto: Harald Kroemer

Aachen. Die Lage auf dem studentischen Wohnungsmarkt in Aachen ist „kritisch“ und bleibt weiter extrem angespannt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Berliner Immobilienentwicklers GBI AG.

Neben Aachen driften Angebot und Nachfrage bezüglich kleiner Apartements laut Studie in 24 weiteren Hochschul- und Universitätsstädten stark auseinander und liegen damit ebenfalls „im kritischen Bereich“. Die Gründe für die Wohnungsnot sind hinlänglich bekannt: Steigende Studierfreudigkeit, doppelte Abitur-Jahrgänge und fehlende Wohnheim-Kapazitäten.

Zum Wintersemester 2013/2014 ermittelte der Berliner Immobilienentwickler in einem bundesweiten Ranking aller 81 deutschen Hochschulstandorte mit mehr als 5000 Studenten, dass München, Hamburg und Frankfurt die ersten drei Plätze belegen. In diesen Städten haben es Studierende am schwersten, eine passende Bleibe zu finden. München erreicht demnach 76 von maximal 100 möglichen Punkten, Aachen liegt mit 46,5 Punkten auf Platz 14.

Untersucht wurden für die Studie neben der Höhe sowie Entwicklung der Mieten weitere Einflussfaktoren, die für den studentischen Wohnungsmarkt entscheidend sind. 22 Bereiche sind bei der Bewertung berücksichtigt worden. Dazu gehören die Leerstandsquoten, die Zahlen in- und ausländischer Studierender sowie der Erstsemester, die Altersstruktur der Bewohner einer Stadt, die Neuvermietungs-Entwicklung, die Attraktivität einer Uni unter jungen Leuten, Angebot und Nachfrage bei bestimmten Wohnungsgrößen, studentischen Wohngemeinschaften oder Wohnheimen.

Die angespannte Wohnungssituation in den Städten sei teilweise „so nachhaltig, dass es die früher meist übliche Entspannung nach ein paar Semesterwochen gar nicht geben kann“, heißt es in der Studie. So könne die Wohnungsnot noch auf Jahre anhalten.

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