Wohnhaus steht vom Parterre bis zum Dach in Flammen

Von: -hp.
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Das Haus in Langerwehe wurde durch das Feuer und die Löscharbeiten in erheblichem Umfang beschädigt. Foto: Ralf Roeger

Langerwehe. Das Feuer breitete sich mit rasanter Geschwindigkeit aus. Als die ersten Feuerwehrleute am Mittwoch an dem eineinhalbgeschossigen Wohnhaus an der Hülsenbergstraße in Langerwehe eintrafen, schlugen die Flammen sowohl aus dem Erdgeschoss als auch aus dem Dachstuhl.

Kurz nach 23 Uhr hatte die 71-jährige allein lebende Hauseigentümerin die Rettungsleitstelle über den „Brand eines Weihnachtsbaumes” alarmiert. Danach lief sie ins Freie. Sie wurde nach Eintreffen der Rettungskräfte mit einer leichten Rauchgasvergiftung zur stationären Behandlung in ein Dürener Krankenhaus gebracht. Die drei Hunde, die sich zum Unglückszeitpunkt in dem Haus aufhielten, überlebten das Feuer nicht, sie wurden nach Beendigung der Löscharbeiten gefunden.

Die Rettungskräfte waren unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Guido Gerhards mit einem Großaufgebot im Einsatz. Dabei wurden die Wehrleute aus Langerwehe von Kameraden des Feuerwehrtechnischen Zentrums des Kreises Düren sowie der Löschgruppen Gürzenich und Derichsweiler unterstützt. Insgesamt waren rund 120 Wehrleute im Einsatz. Hinzu kamen zehn Aktive des Roten Kreuzes, die unter anderem für die Verpflegung der Einsatzkräfte sorgten, und 20 Leute des Technischen Hilfswerks, die am Morgen das Dach provisorisch abdichteten.

Knapp fünf Stunden nach Ausbruch des Brandes hieß es „Feuer aus”. Ein Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden. Die letzten Wehrleute blieben bis 6 Uhr im Einsatz.

Der eingetretene Sachschaden dürfte bei etwa 150.000 Euro liegen. Ausgelöst wurde das Feuer nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei mit hoher Wahrscheinlichkeit durch eine brennende Kerze am Weihnachtsbaum.
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