Winterstarre am Autobahnkreuz beendet

Von: Claudia Schweda
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Vorarbeiten des Brückenteilabrisses im Aachener Kreuz: Die Behelfsbrücke für die Fahrer von Köln Richtung Belgien ist fertig. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Sechs Wochen hat der Winter die Umbauarbeiten am Aachener Kreuz auf Eis gelegt. Seit einer Woche rollen die Bagger wieder. Doch der Abriss der ersten Hälfte der Brücke über die A4 hat sich unweigerlich nach hinten verschoben.

Eigentlich sollte der östliche Teil bereits in der Silvesternacht fallen. Als Ausweichtermin war der 15. Januar genannt worden - das kommende Wochenende. Aber auch dieser Termin ist nicht zu halten. Jetzt hat der Landesbetrieb Straßen.NRW als neue Zielmarke definiert, „es noch im Februar zu schaffen. Der genau Termin steht aber noch nicht fest”, sagte Projektleiter Helmut Helzle am Mittwoch.

Für den Brückenteilabriss werden bis zu 16 Bagger auf der A4-Trasse stehen, und die Brücke von unten aus abreißen. Für die Dauer der Arbeiten wird dieser Abschnitt der Autobahn zwischen Aachen und Köln deswegen in beiden Richtungen für voraussichtlich 24 Stunden gesperrt.

Im Vorfeld muss für den gesamten Verkehr, der über diese Brückenhälfte geführt wird, eine Alternative gefunden oder gebaut werden. Seit Dienstag ist die Behelfsbrücke in Betrieb, über die die Autofahrer aus Richtung Köln nach Belgien durchs Kreuz geführt werden. Laut Helzle fehlen dort nur noch die endgültigen Markierungen, die in wenigen Tagen aufgetragen werden sollen.

Aktuell laufen die Arbeiten an der Behelfsbrücke für die Fahrtrichtung von Holland nach Düsseldorf. „Entscheidend ist die kommende Woche”, sagte Helzle. Es müsse relativ trocken und frostfrei sein, um am Asphalt und den Markierungen zu arbeiten.

Ist diese Behelfsbrücke fertig, ist die östliche Brückenhälfte überflüssig. Denn auch der Verkehr auf der A44 von Düsseldorf nach Belgien und umgekehrt soll dann auf die vier Spuren der westlichen Hälfte umgeleitet sein. Dann beginnen die Bauarbeiter damit, den aufgeschütteten Erddamm an der östlichen Hälfte der Brücke wegzubaggern und das Fundament vor und hinter der Brücke freizulegen. „Dabei ist es egal, wenn es friert”, sagt Helzle.

Acht Meter tief graben sich die Bagger unter der Brücke in die Erde. Dort befinden sich die sogenannten Widerlager, mit denen die alte Brücke im Boden verankert ist. Vier Wochen Zeit sind für diese letzten Vorarbeiten eingeplant. Dann soll die erste Brückenhälfte fallen.

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