Wilhelmstein: Das Zeltdach wird aufgestellt

Von: Karl Stüber
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Glatt umgelegt: Der Hauptträger des Zeltdachs auf Burg Wilhemstein ist dank Scharnieren „im Stück” unter der Schneelast umgekippt. Die Aluminiumkonstruktion wird nun auf Schäden untersucht. Foto: Karl Stüber

Würselen. Vorsichtige Entwarnung für die in der Region bekannte und beliebte Freilichtbühne Burg Wilhemstein: Das am 28. Dezember unter der Schneelast zusammengebrochene Zeltdach wird wohl rechtzeitig zum Start des Kulturprogramms am 27. Mai wieder hergestellt sein, teilte die Stadt Würselen mit.

„Das Kulturprogramm scheint gesichert”, hieß es. Immerhin waren im Jahre 2010 bei 29 Veranstaltungen über 20.000 Besucher gezählt worden.

Die verhalten gute Nachricht ist das Ergebnis der ersten Begutachtung durch Experten der Firma Spann-Bau aus Barsinghausen bei Hannover, die am Dienstag das Ausmaß der Schäden unter die Lupe nahmen.

Zelthaut muss ersetzt werden

Nach Angaben des Technischen Beigeordneten der Stadt Würselen, Till von Hoegen, wird zwar die an mehreren Stellen gerissene Zelthaut ersetzt werden müssen, die erst vor gut zwei Jahren für 80.000 Euro erneuert worden war. Aber immerhin soll der umgestürzte Hauptträger in Rundbogenform wieder aufgestellt werden können.

Vorsorglich werde die Aluminiumkonstruktion, die zum Glück aus einzelnen und damit austauschbaren Teilen besteht, geröntgt und auf Schäden untersucht. Innerhalb von zwei Tagen soll der Kostenvoranschlag vorliegen. Laut Bürgermeister Arno Nelles prüfe das Rechtsamt, dass der Gemeindeversicherungsverband zumindest teilweise die Kosten abdecke. Die Chancen stünden allerdings schlecht.

Gegen Schnee besser wappnen

Die Stadt will verhindern, dass bei weiteren starken Schneefällen die Konstruktion in ihrer Standfestigkeit erneut gefährdet wird. Deshalb wird mit der Spezialfirma ein entsprechendes Notfallprogramm ausgearbeitet. Dieses sieht vor, die Zeltdachkonstruktion technisch so umzurüsten, dass die Stadt Würselen mit eigenen Kräften bei Bedarf schnell reagieren und die Zelthaut „einklappen” kann, wie von Hoegen sagte. Allerdings müsste anschließend die Konstruktion von der Fachfirma wieder aufgespannt werden.
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