Wilhelminaberg in Landgraaf: Spektakuläre Gipfel-Vision

Von: ela
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508 Stufen führen auf den Wilhelminaberg. Ein atemberaubendes Aussichtsbauwerk soll ihn als erstes sichtbares IBA-Projekt krönen.

Landgraaf. Die Internationale Bauausstellung (IBA) Parkstad hat bei ihrem Neujahrsempfang in Landgraaf einen Entwurf für die Gestaltung der Spitze des Wilhelminabergs vorgestellt.

Die Spitze des 248 Meter hohen Bergs, auf dem sich heute bereits eine Aussichtsplattform befindet, soll gemeinsam mit der am Wilhelminaberg ansässigen Skihalle Snowworld und der Gemeinde Landgraaf zu einem weithin sichtbaren Orientierungspunkt und Wahrzeichen für die Region werden.

Eine Jury unter Leitung des IBA-Kurators und ehemaligen niederländischen Reichsbaumeisters Jo Coenen hatte die Auswahl unter drei eingereichten Vorschlägen getroffen und sich für den Entwurf des Brüsseler Designbüros Ney + Partners ausgesprochen.

Der sieht ein spektakuläres begehbares Bauwerk für den Wilhelminaberg vor: zwei wellenförmige, ineinander verdrehte Kreise, die gemeinsam eine Acht bilden – ein sogenanntes Oloid. Diese geometrische Figur soll die Verlängerung der Treppe bilden, die seit einigen Jahren zur Spitze des Berges hinaufführt.

Das 38 Meter hohe, neue Bauwerk soll über diese Treppe zu erreichen sein und Besuchern eine atemberaubende Aussicht über die Euregio bieten. Die IBA Parkstad wird nun gemeinsam mit ihren Partnern auf die Suche nach finanzieller Unterstützung und einem ausführenden Büro für die Umsetzung dieser Vision gehen. „Parkstad braucht große Ideen“, sagte IBA-Kurator Jo Coenen.

Die Internationale Bauausstellung versteht sich als Motor für zukunftsgerichtete Bau und Wirtschaftsprojekte, die einen städtebaulichen und landschaftlichen Wandel in Süd-Limburg einleiten sollen. Die Projekte sollen bis 2020 entwickelt und im Anschluss realisiert werden.

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