Staukarte

Wilde Verfolgung: Autodieb über die Grenze gejagt

Von: sme/lbe
Letzte Aktualisierung:
Flucht Stolberg Fluchtwagen Foto Polizei
Zertrümmerte Front: So sah der Fluchtwagen nach dem Zusammenstoß mit einer Schranke auf einem Waldweg aus. Foto: Polizei

Eupen/Aachen/Stolberg. Ein Autodieb hat am frühen Montagmorgen sowohl die belgische als auch die deutsche Polizei auf Trab gehalten. Er lieferte sich über Autobahnen und Landstraßen eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit mehreren Streifenwagen. Nachdem er seinen Wagen zu Schrott gefahren hatte, tauchte er in einem Wald bei Stolberg unter.

Der Mann war nach Angaben der Kölner Autobahnpolizei mit einem in Brüssel gestohlenen schwarzen Range Rover unterwegs. Gegen 4.15 Uhr hatten zwei belgische Streifenwagen in Eupen die Verfolgung aufgenommen. Der Täter floh über die Autobahn 44 bis zum Aachener Kreuz. Dort änderte er die Richtung und fuhr wieder zurück in Richtung Lüttich.

In der Zwischenzeit hatte sich dem Konvoi auch ein Streifenwagen der Bundes- und Landespolizei angeschlossen. Sie alle versuchten, den Flüchtigen zu stellen.

Dieser fuhr schließlich an der Abfahrt Aachen-Brand ab und hielt auf Stolberg zu. Dort beging er einen Fahrfehler - sein Wagen prallte gegen eine Waldschranke. Der Fahrer ließ das schwer beschädigte Auto zurück und flüchtete zu Fuß weiter. Die Polizisten verfolgten ihn ins Unterholz, doch es gelang ihm, sie abzuschütteln.

Am Nachmittag war der Mann noch immer auf der Flucht. Die Polizei fahndet weiter.

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