„Wie sicher ist Tihange?“: Diskussion von Politikern und Atomkraftgegnern

Von: red
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Tihange
Die Angst vor einem GAU in dem umstrittenen belgischen Atommeiler Tihange 2 ist groß in unserer Region. Foto: Oliver Berg/dpa

Aachen. Die Angst vor einem GAU in dem umstrittenen belgischen Atommeiler Tihange 2 ist groß in unserer Region. Trotz Tausender Haarrisse im Reaktordruckbehälter hat die belgische Atomaufsichtsbehörde keine Einwände gegen den Betrieb des Meilers, der Luftlinie nur 60 Kilometer von Aachen entfernt liegt.

„Wie sicher ist Tihange?“ Darüber diskutieren Politiker, Experten und Atomkraftgegner auf Einladung der Bischöflichen Akademie am Freitag, 3.März, ab 18 Uhr am Bischöflichen Pius-Gymnasium in Aachen (Eupener Straße 158).

Zu Gast ist Städteregionsrat Helmut Etschenberg (CDU), der den Kampf gegen Tihange zu seinem Thema gemacht hat und mit Klagen der Städteregion nicht nur politisch, sondern auch juristisch etwas erreichen will. Die Aachener Europa-Abgeordnete Sabine Verheyen (CDU) diskutiert ebenfalls mit. Sie plädiert seit langem dafür, dass Tihange abgeschaltet wird, und fordert eine Verlagerung der Kompetenzen in Atomfragen auf die europäische Ebene.

Außerdem mit auf der Bühne sind der Aachener Atomgegner Jörg Schellenberg, der seit Jahren für ein Aus von Tihange kämpft, Alfred Böcking (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs), Christoph Pistner (Stellvertretender Bereichsleiter „Nukleartechnik und Anlagensicherheit“ am Öko-Institut) und Markus Kremer (Beigeordneter der Stadt Aachen). Moderiert wird die Veranstaltung von Christian Rein, der Redakteur bei unserem Zeitungsverlag ist.

Der Eintritt zu der Podiumsdiskussion ist frei. Anmeldungen werden erbeten unter Telefon 0241/47996-29 oder per Fax an 0241/47996-10. Mails an esther.schaeffter@bistum-aachen.de. Bitte geben Sie als Veranstaltungsnummer A#26810 an.

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