Wer, was, wo, warum? Start frei für Netrace Nummer Fünf!

Von: Marc Heckert
Letzte Aktualisierung:
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Aachen/Düren/Heinsberg. Keine Frage, das Internet bewegt die Welt. Immer mehr Menschen haben es auf ihrem Handy oder Tablet-Computer jederzeit dabei. In ihrer Freizeit chatten sie in Sozialen Netzwerken mit Freunden überall auf der Welt. Regierungen und Diktaturen stürzten, weil Protestbewegungen sich im Netz zusammenfinden.

Und sich darin auszukennen, wird immer wichtiger. Sogar höchste Politiker mussten schon zurücktreten, als Peinliches über sie herauskam, weil sie das Internet nicht richtig bedient hatten. Um Schüler fit zu machen für den Umgang mit Browsern, Suchmaschinen, E-Mails & Co., lädt unsere Zeitung gemeinsam mit dem Telekommunikationsanbieter NetAachen wieder zur großen Internetrallye Netrace ein.

Es ist ein kleines Jubiläum: Zum fünften Mal werden ab Ende November Schüler aus unserem ganzen Verbreitungsgebiet - der Städteregion Aachen und den Kreisen Heinsberg und Düren - gegeneinander antreten. Beim Netrace geht es darum, auf schwierige Fragen aus allen gesellschaftlichen Bereichen wie Musik, Sport, Geschichte oder Naturwissenschaften Antworten im Internet zu finden. Die richtigen Lösungen und die genaue Fundstellen im Netz müssen per E-Mail eingesandt werden. Dazu hat jedes Team eine Woche lang Zeit, denn so lange dauert jede der fünf Runden.

Mitmachen kann jeder: Alle weiterführenden Schulen können so viele Teams, Arbeitsgemeinschaften oder ganze Klassen aufstellen, wie sie möchten. Die Fragen sind so gestellt, dass sich Schüler aller Altersgruppen - ob Fünftklässler oder Abiturient - und aller Schulformen angesprochen fühlen. Für die inhaltliche Qualität bürgt wieder das medienpädagogische Institut Promedia in Alsdorf. Das Team um Projektleiter Ralf Foltz, selber ausgebildeter Lehrer, stellt mit viel Liebe zur Sache immer neue Aufgaben zusammen, die ebenso anspruchsvoll wie spannend sind.

Das Netrace-Prinzip funktioniert: In den vergangenen Jahren waren Teams von Real- und Gesamtschulen, von Gymnasien, Berufs- und Hauptschulen unter den Top Ten vertreten. Mehr als 300 Teams von 70 bis 80 Schulen aus der ganzen Region waren jedes Jahr beim größten Online-Schülerwettbewerb der Region dabei. Insgesamt saßen stets zwischen 2000 und 3000 Schülern an den Rechnern, ob im Computerraum ihrer Schule oder auf der Couch im Wohnzimmer eines Teammitglieds.

Das hat Gründe: Die Aufgaben zu lösen ist spannend. Schneller und besser zu sein als die anderen Teams und die anderen Schulen, ist anspornend. Und am Ende gibt es neben dem Ruhm, sich unter Hunderten von Konkurrenzteams durchgesetzt zu haben, reizvolle Geld- und Sonderpreise. Verliehen werden sie traditionell auf einer spannenden Siegesfeier, auf der auch die genaue Platzierung bekanntgegeben wird.

Doch es geht um mehr als nur den Wettbewerb. Beim Recherchieren im Netz, beim Umgang mit E-Mail-Programmen und Browsern, beim Kopieren von Internetadressen und dem Stöbern in Suchmaschinen-Trefferlisten und Online-Enzyklopädien lernen die Teilnehmer, das Internet zu beherrschen und die Technik für sich zu nutzen.

„Die Schüler können ja heutzutage alle chatten und sich auf Facebook tausend Nachrichten schreiben”, sagt Marianne Weiß, eine der Projektbetreuerinnen beim Institut Promedia. „Aber das richtige Recherchieren im Netz haben nur die wenigsten drauf.”

Die Anmeldefrist für das Netrace mit der Zahl Fünf läuft bereits. Sie endet am 18. November. Die ersten Teams sind schon an Bord: „Meine Schülerinnen hatten schon vor den Sommerferien gefragt, ob es das Netrace wieder geben wird”, sagt Lehrer Hans-Dieter Offermann vom St.-Angela-Gymnasium Düren. So brennt unter anderem sein Team „Gummibärenbande”, das beim dritten Netrace 2009 schon einmal unter die besten Zehn kam, wieder auf einen Platz an der Spitze.

Auch seine Kollegin Beate Ackens von der David-Hansemann-Realschule Aachen ist seit Jahren mit mehreren Gruppen dabei. „Ich finde es toll, was die Schüler dabei alles lernen und mitnehmen”, sagt sie. Beim vergangenen Netrace landeten ihre „Real-Kids” auf Platz 4 - von fast 300 Teams.

Um die Spannung noch zu steigern, gibt es in diesem Jahr eine Neuerung. Die Zahl der Hauptrunden, bei der die jeweils führenden drei Teams jeder Schule gegeneinander antreten, wurde von zwei auf eine verringert. Dafür laufen nun zwei Finalrunden für die jeweils besten Teams der Schulen. Damit wurden Anregungen von Schülerseite umgesetzt. „So gibt es noch mehr Wettbewerb zwischen den Schulen”, erklärt Bernd Büttgens, stellvertretender Chefredakteur unserer Zeitung. „Das wird noch spannender.”

Für Lehrer und Schülervertreter findet am 15. November eine Informationsveranstaltung im Zeitungsverlag Aachen statt. Denn gute Vorbereitung ist das halbe Leben - auch beim Netrace.
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