Köln - Weiterhin reges Interesse am Fall des ermordeten „Rosenmädchens”

Weiterhin reges Interesse am Fall des ermordeten „Rosenmädchens”

Von: ddp-nrw
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Köln. Im Fall einer vor 14 Jahren in den Niederlanden ermordeten jungen Frau hofft die Kölner Polizei weiter auf den entscheidenden Durchbruch.

„Nachdem der Fall am 4. August erneut in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY vorgestellt wurde, sind etliche neue Hinweise eingegangen”, sagte ein Polizeisprecher auf ddp-Anfrage. Die Auswertung dauere an. Im Mittelpunkt steht dabei weiterhin die Frage nach der Identität des Mordopfers.

Am 4. Juni 1996 hatten zwei Gemeindearbeiter eine unbekannte Tote in einem Waldgebiet bei Horsterdijk in Lottum entdeckt. Die junge Frau lag nahe einem Rosenfeld, deshalb wurde sie von den niederländischen Ermittlern „Rosenmädchen” genannt. Das Opfer war schwer misshandelt, sexuell missbraucht und schließlich am Fundort getötet worden.

Erst 14 Jahre später führte die Auswertung von an der Toten gesichertem DNS -Material zu einem heute 56 Jahre alten Kölner, der wegen Sexualdelikten in Deutschland vorbestraft ist. Er befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Ein Mann und eine Frau sollen an der Tat beteiligt gewesen sein. Auch sie befinden sich weiterhin in Haft.

Die Mordkommission vermutet, dass die Frau aus Polen kommt. Personen aus ihrem damaligen Umfeld kannten das Opfer mit dem Vor- oder Spitznamen „Goscha” oder „Malgoscha”. In den letzten Wochen vor ihrem Tod hatte die Frau in einer Bar in Bergisch Gladbach gearbeitet.

Inzwischen hat sich die Kölner Polizei auch an polnische Medien gewandt. Von dort kamen mehrfach Anfragen nach dem Foto des Opfers. Bei den Ermittlungen arbeitet die Mordkommission mit der polnischen Polizei zusammen.
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