WDR: Weiter PFT in NRW-Flüssen

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Düsseldorf. In mindestens 17 nordrhein-westfälischen Kläranlagen sind nach einem WDR-Bericht in diesem Jahr überhöhte Werte des Giftstoffs PFT gemessen worden. Das zeigten interne Unterlagen des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums, die dem WDR-Politmagazin Westpol nach eigenen Angaben vom Sonntag vorliegen.

Die Chemikalie gelange immer noch in Flüsse, aus denen zum Teil auch Trinkwasser gewonnen wird. PFT entsteht besonders in der Chemie-, Kunststoff- und Metallindustrie.

Umweltminister Eckehard Uhlenberg hatte nach dem PFT-Skandal 2006 Maßnahmen angekündigt, die Wasserqualität zu verbessern. Konkrete Grenzwert oder verschärfte Vorgaben der Genehmigungsbehörden für die Einleitung von PFT sind laut Westpol jedoch nicht erlassen worden.
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