Waschbären dringen in Häuser ein

Von: md
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Die Waschbären-Population wächst rasant: Nach dem Krieg lebten ein paar Dutzend Waschbären in Deutschland, 25 Jahre später sind es schon 20.000, mittlerweile sind es Hundertausende, schätzt ein Experte. Foto: dpa

Hürtgenwald. In der Gemeinde Hürtgenwald gibt es offenbar eine wachsende Population von Waschbären. In den vergangenen Tagen drangen Waschbären in mindestens zwei Häuser in der Gemeinde Vossenack ein.

Die betroffenen Familien berichteten von aggressivem Verhalten der Tiere und von Schwierigkeiten, sie aus den Häusern zu verjagen.

Das Thema ist für das Regionalforstamt in Hürtgenwald kein neues. „Wir wissen von Waschbären in der Gegend. Erst kürzlich haben Jagdgäste fünf Waschbären mit drei Jungen im Wald angetroffen”, sagt Amtsleiter Konrad Hecker. Er rät dazu, sich am besten gleich an einen Kammerjäger zu wenden, wenn Waschbären in Wohnhäuser eindringen.

Diese Tiere seien „sehr schwer in den Griff zu bekommen. Wenn jetzt schon Waschbären in bewohnten Gebieten gesichtet werden, ist dies wohl nur die Spitze des Eisbergs”, vermutet Hecker.

Nach Angaben der Tierschutzverbände leben in Nordrhein-Westfalen ungefähr 5000 Waschbären in freier Wildbahn. Waschbären sind überwiegend nachtaktive Raubtiere und gehören zu den sogenannten Allesfressern. Sie sind intelligent und können bis zu 71 Zentimeter lang werden.

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