Warenhauskette V&D endgültig am Ende

Von: hau
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V&D
Schon seit Jahren stand der Konzern auf der Kippe, die Konkurrenz aus dem Internet und das überbreite Sortiment lockte immer weniger Kundschaft an. Foto: dpa

Maastricht. Die mit eineinhalb Millionen Besuchern in 2015 größte Warenhauskette der Niederlande ist endgültig am Ende: Bei Vroom & Dreesmann, eher bekannt unter den Initialen V&D, 1887 von Willem Vroom und Anton Dreesmann gegründet, sind alle Rettungsversuche gescheitert, 8000 Mitarbeiter stehen auf der Straße und müssen den Gang zum Arbeitsamt antreten.

Die meisten haben das ganze Arbeitsleben bei dem Unternehmen verbracht und schlechte Aussichten auf eine neue Stelle. V&D hat Niederlassungen in fast allen größeren Städten, auch in Maastricht und Roermond.

Ende letzten Jahres hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet, die Verwalter führten dann Gespräche mit mehreren Gruppierungen, die an einer Übernahme interessiert waren, auch Gehaltseinbußen und Reduzierungen der Mieten waren im Gespräch, letzten Endes aber vergeblich.

Der erste V&D Store eröffnete in Amsterdam, zuletzt gab es 62 Niederlassungen in den Niederlanden. Verkauft werden u.a. Designerklamotten, Schuhe, Schmuck, Kosmetik, Bücher, CD & DVD Home Entertainment, Haushaltsgeräte, Schreibwaren, Karten & Poster, Möbel, Haushaltswaren und Delikatessen.

Schon seit Jahren stand der Konzern auf der Kippe, die Konkurrenz aus dem Internet und das überbreite Sortiment lockte immer weniger Kundschaft an.

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