Wanderung in Ostbelgien: Zu den Wiesen am Hohnbach

Von: Petra Vanderheiden Berndt
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Von Petra Vanderheiden Berndt Von Autor(in) Si Auf zu den Narzissen am Hohnbach (Tour 6 , Traumpfade am Wasser) Länge: 14,7 km Anfahrt: Casinostraße, 4720 Kelmis (B) Aus Richtung Aachen: Vom Stadtzentrum in Aachen fahren wir über die Lütticher Straße
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Region. Mit ein wenig Glück sind die Narzissenwiesen, die wir auf dieser Wanderung sehen, an diesem ersten Aprilwochenende noch leuchtend gelb. Wir starten in Kelmis.

Nachdem wir den Ort schon fast verlassen haben und die Straße leicht bergab führt, liegt auf der linken Seite ein großer kostenfreier Parkplatz – unmittelbar am Casinoweiher. Vom Parkplatz aus nehmen wir den Ausgang Richtung Weiher. Wir folgen dem Weg, der links vor dem Casinoweiher bergauf führt. Der im Jahre 1861 aufgestaute Weiher ist ein schönes Relikt des im 19. Jahrhundert regen Bergbaus im damaligen Altenberg.

An der Gabelung gegenüber Hausnummer 4 halten wir uns geradeaus. An der T-Kreuzung folgen wir rechts dem Sackgassenschild. Wir überqueren einen kleinen Bach, der den Casinoweiher speist. Hinter einem weißen Versorgungshäuschen mit der Aufschrift „Trinkwasserschutzgebiet“ laufen wir links den Fußweg mit dem grünen Geländer hoch, an dessen Ende uns einige Stufen auf die Straße bringen. Hier biegen wir links ab und folgen dem Verkehrsweg 250 Meter bergab.

Schöne Aussicht

Dann können wir die Straße, die Hergenrath mit Kelmis verbindet, auch gleich mit der ersten Straße rechts wieder verlassen (Altenberger Straße). An deren Ende bringen uns 63 Steinstufen auf ein höheres Niveau. Von hier haben wir zurückblickend eine tolle Aussicht über Kelmis.

Wir folgen weiter geradeaus dem Feldweg. Nach etwa 200 Metern betreten wir nach links durch ein Drehtor eine Wiese. Über die Wiese links an einem Metallschuppen vorbei erreichen wir erneut einen Feldweg und biegen nach links ab. Wir passieren eine Bank, dann folgt links eine kleine Kapelle. Wir folgen geraume Zeit diesem Feldweg. In einer Rechtskurve stoßen wir wieder auf eine Bank mit schöner Sicht. Den Seitenweg nach links beachten wir nicht. Hier steht ein Pfahl mit Grenzroute-2-Schild. Wenige Meter später erreichen wir eine Straße, flankiert von einer Bank und einem Kreuz. Wir überqueren die Straße, folgen dem Feldweg geradeaus.

Am Asphaltweg biegen wir rechts ab und verlassen die Straße über den ersten Weg links hoch (Auf’m Genster). An der T-Kreuzung halten wir uns rechts und ignorieren die Abzweigung vorher nach links. Wenig später biegen wir links ab (Panneschopp). Es folgt eine Rechtskurve. Den Weg, der gegenüber Hausnummer 9 nach links abbiegt, beachten wir nicht. An der Abzweigung mit Bank und Gedenkstätte halten wir uns weiter geradeaus. Unten rechts steht ein hübsches Häuschen mit Kupferdach. Über den Verkehrsweg laufen wir hinweg und bleiben weiter geradeaus. Die Abzweigung nach links beachten wir nicht. Wir biegen schließlich am Querweg links ab. Die Straße geht in einen Graspfad über. Der Graspfad biegt nach links. Wir biegen mit dem Graspfad nach links ab und erreichen einen breiten Waldweg, wo wir rechts abbiegen. Wir kommen an eine im Schatten stehende Bank. Wir bleiben auf dem breiten Waldweg. Unten angekommen überqueren wir die Göhl. 30 Meter weiter gehen wir links durch das grüne Klapptor (via Gullia, blau-weiß). Die Göhl fließt jetzt links von uns. Wir laufen auf die Hammerbrücke zu.

Grüne Klapptore

Links vor der Brücke sehen wir einen alten Bunker. Rechts, etwas versteckt, passieren wir ein weiteres grünes Klapptor. Eine große Aluminium-Klapptür führt uns schließlich auf eine Wiese. Der schmale, mit Splitt belegte Weg schlängelt sich hoch zu einer weiteren Klapptür aus Aluminium. 250 Meter weiter entlässt uns ein grünes Klapptor in eine Wiese. Wir laufen auf den Hochsitz vor uns zu, links daran vorbei und erreichen eine asphaltierte Straße. Wir folgen dem Asphaltweg nach rechts in Richtung Presto-Brücke. Dabei handelt es sich um die aus Richtung Walhorn/Astenet kommende Trasse über das Tal der „Mulde“ (Mold), die zur Hammerbrücke führt. Unter der Brücke laufen wir hindurch. Am Eisenbahntunnel geht es nach links weiter. Die Straße führt uns links der Bahngleise am Vieljahrhof vorbei. Geraume Zeit bleiben wir auf diesem Weg entlang der Gleise. Nachdem wir nach einer Linkskurve einen Querweg erreicht haben, biegen wir rechts ab. An der nächsten Möglichkeit biegen wir erneut rechts ab und überqueren damit die Gleise auf einer Brücke. Achtung! Am Ende der Mauer auf der Brücke müssen wir links durch einen engen Betondurchgang gehen. Vorher entdecken wir am Mast ein rot-weiß gestreiftes Schild.

Nach dieser kurzen Passage bringt uns ein weiterer hölzerner Durchgang in eine Wiese. Wir überqueren die Wiese mit den Gleisen im Rücken nach schräg links und gehen erneut durch einen extrem engen Durchgang, den wir vor uns in einer Ecke der Hecke sehen können. An Hecke und Stacheldrahtzaun vorbei laufen wir etwa 600 Meter durch eine Wiese, dann entlässt uns ein rostiges Tor auf die Straße. Links ist der Mützhof und auf der gegenüberliegenden Straßenseite befinden sich das Johanneskapellchen und Schloss Thor. Heute ist Schloss Thor Hotel-Restaurant und Schönheitsfarm.

Wir überqueren die Straße und biegen damit in die Nierstraße ein. Am Schloss laufen wir vorbei und folgen der Linkskurve. Links von uns fließt der Groetbach, der in der Nähe der Walhorner Molkerei entspringt und von Astenet aus in Richtung Lontzen fließt, wo er dann Lontzener Bach genannt wird. In Neu-Moresnet fließt der Lontzener Bach in die Göhl. Er ist vielfach auch als Hornbach oder Hohnbach bekannt. Wir folgen der Nierstraße für einige hundert Meter. An der Abzweigung mit dem Kreuz und einem hölzernen Wegweiser wenden wir uns nach rechts und wandern auf das Katharinenstift vor uns zu (in Richtung Gippenhaag). Vor dem Katharinenstift halten wir uns links Richtung Klosterkapelle und biegen nach der Kirche rechts ab in die Straße, die mit einem Sackgassenschild gekennzeichnet ist.

Über Brücken

Wir benutzen die Brücke, die über einen Teich führt (Richtung Lontzen/Gippenhaag). Geradeaus laufend erreichen wir einen Durchgang in eine Wiese. Er ist mit grüner Raute und Rechteck markiert. Wir durchqueren diese Wiese schräg rechts. Nach einem Drehtor wandern wir in Richtung der Häusergruppe vor uns. Eine Brücke und ein verrostetes Drehkreuz bringen uns in eine weitere Wiese. Wir laufen auf die beiden Häuser (ein gelbes und eines aus Bruchstein) zu und passieren dabei einige Drehtore beziehungsweise Durchgänge, bis wir uns auf der Zufahrt eines der Häuser wiederfinden.

Dieser Zufahrt folgend gelangen wir an eine Verkehrsstraße und biegen hier links ab (Berger Straße). Hinter dem Haus mit der Nummer 153 geht’s rechts weiter in den Mühlenweg. An der Gabelung mit Kreuz und Bank bleiben wir geradeaus (Richtung Lontzen-Busch). Wir folgen dem asphaltierten Weg an einer Bank vorbei. 150 Meter nach der Bank (vor einem Bruchsteinhaus in einer Kurve) geht es nach rechts weiter vorbei an einem steinernen Unterstand (gelbes und grünes Rechteck). Geradeaus bleibend laufen wir abwärts. Rechts vor uns liegt der Wald namens Gippenhaag. Wir folgen dem Wegweiser „grünes Rechteck“ weiter bergab. Links steht eine Bank mit schöner Aussicht auf den Wald. An der tiefsten Stelle führt ein schmaler Trampelpfad durchs Gestrüpp, und über einen Holzsteg und eine Brücke queren wir den Hohnbach,

An einem großen Wohnhaus biegen wir links ab auf einen Asphaltweg. Nach hundert Metern orientieren wir uns an dem Wanderschild „grünes Rechteck“ und biegen scharf rechts ab Richtung Kelmis/Oskarstollen.

Mit einer Linkskurve laufen wir bergab auf einem schmalen Pfad. Nach einigen hundert Metern gelangen wir über ein silbernes Drehkreuz zwischen zwei Pferdekoppeln ins Hohnbachtal, wo im zeitigen Frühjahr Tausende von Narzissen blühen.

Wir überqueren den Hohnbach und folgen ihm längere Zeit bachaufwärts, das heißt nach links. Der Waldhang rechts ist im Frühjahr übersät mit Narzissen. Es folgt nach einiger Zeit eine große trockene Graslandschaft, wo nach der Narzissenblüte ein gelber Galmei-Veilchen- Teppich zu bewundern ist.

Schließlich führt uns ein längerer Holzsteg uns über eine besonders feuchte Passage. Links von uns liegt der Oskarstollen. Es folgen weitere Holzstegpassagen. Dann gehen wir geraume Zeit auf einem breiten Waldweg rechts vom Bach (vorbei am Stolleneingang der Grube Auerberg), bleiben an der großen Schautafel geradeaus und erreichen schließlich über eine Viehsperre freies Feld. Wir laufen auf den großen Baum vor uns zu. An der Viehsperre mit den Wanderzeichen geht es nach rechts weiter, dem Grenzrouten-2-Schild nach, durch eine Wiese bergauf.

Oben angekommen wenden wir uns nach links und folgen einem schmalen, von Wurzeln durchzogenen Pfad. Hier ist bei Nässe etwas Trittsicherheit gefragt.

Wir folgen bei der Schautafel diesem Pfad. Es geht immer dem Grenzroute-2- Schild nach, bis wir unten an der Göhl vor einer Brücke stehen, die uns durch ein steinernes Tor auf einen breiten Waldweg bringt. Hier wächst im Frühjahr Bärlauch. Links laufend erreichen wir den Casinoweiher und unseren Parkplatz.

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