Region - Wanderung bei Kanne: Historische Gebäude und schöne Landschaft

Wanderung bei Kanne: Historische Gebäude und schöne Landschaft

Von: Petra Vanderheiden Berndt
Letzte Aktualisierung:
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Eine Wanderung mit beeindruckenden Aussichten: Auf dem Panoramabild sind das belgische Kanne und der Albertkanal zu sehen. Foto: Petra Vanderheiden Berndt
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Die alte Kornmühle Loverix, die an der rund zwölf Kilometer langen Rundstrecke liegt. Foto: Petra Vanderheiden Berndt

Region. Vom Parkplatz aus folgen Sie der Statiestraat nach rechts in die Richtung, aus der Sie hergekommen sind. Nach etwa 200 Metern nehmen Sie den Weg links in Richtung Vroenhofen. Vor sich sehen Sie die Heilig- Grab-Kapelle, hinter der Sie rechts abbiegen in die Kapelstraat.

Um sich Schloss Neercanne mit seinen berühmten Terrassen anzusehen, bleiben Sie noch etwa 200 Meter geradeaus und biegen dann rechts ab. Eingangs dieser Abzweigung sehen Sie den Eingang zu einer der zahlreichen Mergelgrotten (Cannerberggrube) dieser Gegend, und ein gusseiserner Grenzpfahl markiert hier die belgisch-niederländische Grenze.

Nachdem Sie der Kapelstraat etwa 100 Meter gefolgt sind, biegen Sie rechts ab in die „Kleine Molenstraat”. Sie führt über die Hauptstraße hinweg und bringt Sie bis an eine Brücke, mit deren Hilfe Sie den Fluss Jeker überqueren. An der linken Seite fällt das große eiserne Wasserrad der ehemaligen Smokkelmolen (Kornmühle) von 1650 ins Auge. Sie folgen einem Fußweg, der an Gärten entlang, später durch eine Wiese verläuft und Sie zum Schluss an einen Verkehrsweg bringt. Hier wenden Sie sich nach rechts, um wenig später bei dem gusseisernen Grenzpfahl mit der Nummer 63 die Straße nach links wieder zu verlassen.

Mit einer Rechtskurve verläuft der Weg an der Hinterseite von Gärten vorbei. Den von Zäunen flankierten Grasweg nach links beachten Sie nicht. Sie kommen an einen Verkehrsweg und biegen links ab. Wo dieser eine Linkskurve beschreibt, halten Sie sich rechts und folgen dem mit gelben Rechteck und gelbem Kreuz markierten Treppenpfad aufwärts. Ein Drehkreuz bringt Sie an einen Querweg. Hier steht auch ein weiterer gusseiserner Grenzpfahl mit der Nummer 58, der deutlich macht, dass Sie entlang der belgisch-niederländischen Grenze wandern.

Mit Gedenkstätte

Sie biegen nach rechts auf einen Kiesweg ab. Auf diesem wandern Sie nicht lange, denn 50 Meter bevor er eine Linkskurve beschreibt, laufen Sie rechts über den mit dem Schild „Durchfahrt verboten“ markierten Weg. Einen Seitenweg nach links beachten Sie nicht und finden sich wenig später an einem Wendekreis mit Gedenkstätte wieder. Weiter geht es nach rechts durch ein Wohngebiet abwärts bis an den Querweg, wo Sie rechts abbiegen. Achtung, nach dem Haus Nr. 74 wenden Sie sich nach links.

Der Pfad zwischen Hecken bringt Sie bis an den Jeker. Dahinter verläuft der Albertkanal. Sie wenden sich nach rechts und queren wenig später links den Jeker mit Hilfe einer kleinen Brücke. Am Radweg biegen Sie links ab. Sie erreichen die Albertkanal-Hängebrücke, die über die Maas führt. Über eine Treppe erklimmen Sie die Brücke, queren oben den Verkehrsweg und gehen nach links. Am gegenüberliegenden Maasufer verlassen Sie die Brücke dann wieder. Treppen bringen Sie bis an den Radweg, wo Sie sich nach rechts wenden. 25 Meter weiter folgen Sie dem Radweg 405 nach rechts entlang des Albertkanals. 150 Meter weiter biegt der Radweg 405 nach links, und Sie wandern auf dem „Trekweg Opcanne“ an einem Jachthafen vorbei.

Von der Terrasse des Cafés, welches zu dem Jachthafen gehört, aber auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist, haben Sie einen Blick auf den Albertkanal und die vorbeifahrenden Schiffe. Der breite Betonweg verengt sich schließlich und führt nach rechts in ein Waldgebiet. Wenn Sie an dieser Stelle den Albertkanal hinab- schauen, sehen Sie die imposante Felswand, die 1930 beim Durchbruch durch das Kalkstein (Mergel)-Bergmassiv des St. Pietersberg entstand, als dieses Teilstück des Kanals angelegt wurde.

Sie laufen nun an einem Wassergraben entlang. Am Ende des Gewässers sehen Sie linker Hand einen ersten Bunker. Unmittelbar links des Bunkers folgen Sie einem Treppenpfad aufwärts und betreten damit das 75 Hektar große Gebiet, auf dem von 1932 bis 1939 die belgische Festung Eben-Emael errichtet wurde, um die drei wichtigen Brücken über den Albertkanal zu schützen.

Vier Kasematten

Nach wenigen Metern folgt eine weitere, längere Treppenpassage. Oben angekommen, laufen Sie durch ein Waldgebiet und links an einer der vier Kasematten, mit denen das Fort gesichert war, vorbei. In zwei der Scharten sind die Geschütze noch erhalten. Oben können Sie rechts auf das Dach laufen.

Um dem Wanderweg weiter zu folgen, wenden sie sich nach links. Am Waldrand treffen Sie auf einen weiteren Bunker. Sie wandern auch hier links daran vorbei. Es folgt eine Wiesenweg-Passage. Nachdem der Wanderpfad um 90 Grad gedreht hat, stehen Sie vor einem weiteren Bunker. Auch hier steigen Sie links davon einen Treppenpfad hinauf. Von dem Dach dieses Bunkers haben Sie einen weiten Blick über das 45 Hektar große Dach des Forts.

Es folgt eine Graswegpassage. Ein Feldweg führt von rechts auf Ihren Weg, Sie halten sich aber weiter geradeaus und folgen damit der Wegmarkierung „blaue Raute“. Vor dem eisernen Tor geht es nach rechts weiter und Sie laufen links an dem Bunker vorbei.

Ein Treppenpfad führt abwärts, und gegenüber der Eingangstüre wandern Sie auf dem von zahlreichen Wanderern vor Ihnen ausgetretenen Weg durch ein Feld auf die große Panzerkuppel zu. Sie umrunden die Kuppel nach links. Anschließend gehen Sie nach links (erst durch ein Feld und anschließend queren Sie eine Wiese) auf eine weitere Kasematte mit drei Geschützen zu. Nach rechts schauend bemerken Sie im Wald einen Betonbau mit abgerundetem Dach, in dessen Richtung Sie laufen. Es handelt sich um einen Lüfterturm für die Abluftentsorgung des Forts.

An dem Lüfterturm wandern Sie vorbei, um sich an der Abzweigung weiter vorne rechts zu halten (nach links führt der Weg zu einem weiteren Artilleriebunker). Einen Seitenweg nach links ignorierend folgen Sie dem Weg, der immer wieder von Treppen unterbrochen ist, abwärts. Er endet unmittelbar neben dem Haupteingang des Forts. An einem Panzer vorbeilaufend sehen Sie vor sich ein urgemütliches Pausencafé neben dem Flusslauf „Le Geer“. Es handelt sich um eine alte Kornmühle mit den klangvollen Namen Loverix. Von Oktober bis März ist Freitag bis Sonntag von 11 bis 21 Uhr geöffnet.

Um die Wanderung fortzusetzen, biegen Sie am Radweg links ab. An der Gabelung bleiben Sie geradeaus (Vorsicht, Autos können Ihnen in der Kurve entgegen kommen) und queren kurz darauf den Jeker. Unmittelbar danach biegen Sie links in einen Fußweg ab (rotes Dreieck) und wandern an einer Kuhweide entlang. Der Jeker fließt links von Ihnen. Sie erreichen das Biotop de la Guizette, ein hübsches Plätzchen zum Verweilen mit einem Teich und Blick auf die auf dem Hügel liegende Kirche Notre Dame des Dorfes Eben.

Mauer aus Mergelstein

Sie laufen links an dem Gewässer vorbei und biegen nach dem Weiher rechts ab. Die Absperrung bei dem eisernen Wegkreuz, über die man den Park verlassen kann, beachten Sie nicht, sondern halten sich links und passieren dabei ein Insektenhotel. Eine weitere Absperrung bringt Sie, an einer Mauer aus Mergelstein vorbeilaufend, bis an die Kirche Notre Dame. Gehen Sie bis zum Verkehrsweg und biegen dort rechts ab. Nach 150 Metern können Sie die Straße nach links verlassen (Rue Joseph Melotte). An der Abzweigung bleiben Sie geradeaus, wandern an einigen Wohnhäusern vorbei und biegen gegenüber einem Stallgebäude rechts ab. Diesem breiten asphaltierten Weg folgen Sie nun geraume Zeit. Nach rechts blicken Sie auf den St. Pietersberg.

Nach 1,2 Kilometern biegen Sie rechts ab in einen Feldweg (grünes Rechteck). An der T- Kreuzung bei einem Kriegsmonument halten Sie sich links. Wenn Sie ein paar Meter geradeaus über die Wiese laufen, erreichen Sie einen Aussichtspunkt, der Ihnen einen beeindruckenden Blick über den Albertkanal und das Städtchen Kanne bietet. Verschiedene Tafeln erläutern Fakten über diese Gegend und dienen der Orientierung.

Der Feldweg führt Sie, abwärts wandernd, an der Grube Zavelkoel (linker Hand), den Belüftungsschächten von Gruben (rechter Hand) und an einem englisch-kanadischen Kriegsdenkmal vorbei, welches auf einem Bunker steht (Privé). Mit Erreichen eines Verkehrsweges (Zusserbel) wenden Sie sich nach rechts. Linker Hand blicken Sie auf die zahlreichen weißen Kreuze eines militärischen Friedhofs.

Vor dem Albertkanal

An der T- Kreuzung vor dem Albertkanal wenden Sie sich nach rechts und nehmen den Weg zurück über die Brücke. Nachdem Sie die Brücke über die (Ihnen vom Hinweg bekannte) Treppe verlassen haben, gehen Sie am Radweg rechts (rotes Dreieck, grünes Rechteck) und biegen vor dem Albertkanal erneut rechts ab.

Sie halten sich geradeaus und folgen dem Trekweg Neercanne (Radweg 557), bis Sie das letzte Wohnhaus erreichen (Vogelzang). Hier führen rechts einige Stufen nach oben. Ein kurzes Stück wandern Sie geradeaus, um an der Gabelung nach links dem „Oudeweg“ zu folgen. Rechts von Haus Nr. 26 entdecken Sie einen Fußweg, der Sie zum alten Gemeindehaus (das weiße Gebäude) bringt. In den Weg zwischen dem weißen und dem roten Gebäude biegen Sie rechts ein. Am Verkehrsweg geht es nach links weiter und Sie erreichen nach wenigen Metern Ihren Ausgangspunkt.

Nach so vielen belgischen Eindrücken bleibt Ihnen eigentlich nur noch in der Fritüre ’t Pleintje das belgische Nationalgericht zu sich zu nehmen. Montags und d+ienstags ist sie geschlossen. Wer es etwas gediegener mag, kehrt im Schloss Neercanne ein.

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