Aachen - Von Köln schneller in die Euregiobahn umsteigen

Von Köln schneller in die Euregiobahn umsteigen

Von: Robert Baumann
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Der Aachener Verkehrsverbund (AVV) verspricht zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag mehr Verbindungen und bessere Anschlüsse im Schienenverkehr - vor allem bei der Euregiobahn.

Auf der zentralen Strecke zwischen Herzogenrath, Aachen und Stolberg wird die Euregiobahn künftig auch in den Nebenzeiten alle 30 Minuten verkehren: werktags nach 20 Uhr, samstags ab 16.30 Uhr und sonntags ganztägig. In diesen Nebenzeiten werden die Endstationen Stolberg-Altstadt und Langerwehe/Düren weiterhin jeweils einmal pro Stunde bedient, allerdings die Fahrgäste von Aachen nach Stolberg-Altstadt dann um eine halbe Stunde verschoben zur Minute 32. In den Nächten vor Samstagen, Sonn- und Feiertagen wird eine zusätzliche Fahrt um 23.32 Uhr ab Aachen angeboten.

Zudem hat sich der AVV um optimierte Anschlüsse zwischen S-Bahn und Euregiobahn auf der Strecke Köln-Aachen bemüht. In Düren fährt die Euregiobahn deshalb künftig eine halbe Stunde später ab, nicht wie bisher zur Minute 17, sondern zur Minute 47. Das soll die Wartezeiten für Fahrgäste aus Köln in Richtung Aachen deutlich auf generell zehn Minuten verkürzen. Zudem fährt die Euregiobahn aus Düren künftig statt nach Heerlen zur Endstation Alsdorf-Annapark.

Ebenfalls optimiert wurden die Anschlüsse zwischen der Rurtalbahn und der Euregiobahn. In Düren entsteht eine neue Anschlussverbindung aus Linnich und Jülich sowie an den Nachmittagen und Abenden ein Anschluss aus Heimbach.

Wann kommt der Bus? Fahrplanauskunft auf dem Handy unter m.avv.de

Der Aachener Verkehrsverbund (AVV) hat seine Fahrplanauskunft für mobile Endgeräte erweitert. Mit Hilfe einer GPS-Ortung kann unter der Internetadresse m.avv.de ab sofort die nächstgelegene Haltestelle in der Nähe des eigenen Standorts ermittelt werden. Eine elektronische Fahrplaninformation (Delfi) ermöglicht auf der gleichen Internetseite erstmals die deutschlandweite Abfrage von Verbindungsanfragen. Bisher konnten beim AVV nur Daten zu NRW und der Euregio Maas-Rhein abgefragt werden.

Ab 2012 werden an Haltestellen sogenannte QR (Quick Response)-Codes, eine Art viereckiger Barcode, platziert. Diese Codes können mit einem Handy fotografiert und mit Hilfe einer kostenlosen Software gelesen werden. Dem Fahrgast wird dann der Fahrplan dieser Haltestelle mit aktuellen Verspätungen, Störungen oder Ausfällen angezeigt. Derzeit können die QR-Codes nur genutzt werden, wenn sie von ausgedruckten Fahrplänen aus eingelesen werden.

Das bereits für dieses Jahr angekündigte Handy-Ticket wird wegen Problemen mit der Software voraussichtlich erst ab Februar 2011 angeboten. „Wir gehen nicht mit einem fehlerhaften System an den Start”, erklärt AVV-Geschäftsführer Hans Joachim Sistenich.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert