Vier Jahre Haft für versuchten Mord an behindertem Stiefbruder

Von: jr
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Eupen. Weil er seinen behinderten Stiefbruder mit einem Messer töten wollte, ist ein deutscher Staatsbürger am Montag von einem Eupener Gericht zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Ins Gefängnis muss er dennoch nicht.

Der Mann soll nach einem Familienfest in Deidenberg, rund 15 Kilometer südöstlich von Malmedy, im September 2010 mit einem Messer auf den damals 15-jährigen Sohn der Freundin seines Vaters eingestochen und ihn am Hals verletzt haben. Die Waffe hatte er sich aus einem tiefer gelegenen Stockwerk geholt, weshalb das Gericht die Tötungsabsicht bestätigt sah.

Obwohl der Angeklagte die Vorwürfe bestritt, folgte das Gericht der Anklage. Angesichts der Schwere der Verletzungen sei von versuchtem Mord auszugehen.

Der Angeklagte wurde zu vier Jahren Haft verurteilt. Trotzdem muss er nicht ins Gefängnis, weil ihm die Untersuchungshaft angerechnet und der Rest der Strafe zur Bewährung ausgesetzt wurde.

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