Verzögerungen im Prozess um Wiesencamp

Von: gego
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Im Prozess um das Wiesencamp am Hambacher Forst gibt es Verzögerungen: Ein Aktivist konnte sich nicht ausweisen. Foto: Benjamin Jansen

Merzenich/Münster. Der Prozess um das Wiesencamp am Hambacher Forst ist am Donnerstag vertagt worden. Die Wachtmeister am Oberverwaltungsgericht Münster ließen einen der Aktivisten nicht in den Sitzungssaal, da er sich nur mit einem österreichischen Reisepass ausweisen konnte, wie ein Gerichtssprecher auf Anfrage unserer Zeitung erklärte.

Im Reisepass ist kein Wohnsitz angegeben, deswegen verweigerten die Wachtmeister dem Mann den Zutritt. Als der Eigentümer der Wiese in Merzenich-Morschenich, auf der das Wiesencamp steht, dies in der Verhandlung am Vormittag rügte, entschieden die Richter, dass dem Aktivisten der Zutritt zu Unrecht verweigert wurde und brachen die Verhandlung ab.

Ein neuer Termin steht noch nicht fest. In dem Prozess geht es um die Frage, ob der Kreis Düren die Räumung des Wiesencamps verfügen darf. Das Aachener Verwaltungsgericht hatte dies 2015 in erster Instanz bejaht.

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