Verwirrter Mann bedroht Passanten mit Messern

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irrer messer amok
Ein verwirrter Mann ist am Dienstagmittag mit zwei blutverschmierten Messern durch die Aachener Pontstraße gelaufen und hat Passanten bedroht. Foto: Jaspers

Aachen. Mit einem Schuss in den Oberschenkel hat die Polizei am Dienstag im historischen Zentrum von Aachen einen offenbar geistig verwirrten und blutverschmierten Mann gestoppt, der mehrere Passanten mit zwei Messern bedroht haben soll.

Kurz bevor er den Markt erreichte, wurde er in der Pontstraße gestellt, in der am frühen Nachmittag auch viele Schüler unterwegs waren.

Gegen 13.15 Uhr ging der erste Notruf bei der Polizei ein, die mit allen verfügbaren Streifenwagen ausrückte. In der Fußgängerzone nahm schließlich eine junge Polizistin die Verfolgung auf. Dabei setzte die 31-Jährige auch Pfefferspray ein, das den Mann jedoch unbeeindruckt ließ. Der mehrfachen Aufforderung, die Messer abzulegen, kam er ebenfalls nicht nach.

Als er auf die Beamtin zugegangen sei, habe sie ihn mit einem gezielten Schuss in den Oberschenkel außer Gefecht gesetzt. Der Mann wurde mit einer Fleischwunde und Schnittverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizistin musste psychologisch betreut werden. Der 52 Jahre alte Mann soll sich auf seinem Weg durch die Stadt mehrfach selbst Verletzungen zugefügt haben.

Er war barfuß und nur mit einem Pyjama bekleidet unterwegs, dabei habe er laut Zeugen gerufen: „Ich mach ein Ende.” Wem diese Drohung galt, ist noch unklar. Der Mann, der wegen Eigentumsdelikten polizeibekannt ist, war noch nicht vernehmungsfähig. Nach jetzigem Erkenntnisstand gibt es keine weiteren Verletzten.

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