Köln - Verletzte beim Kölner Rosenmontagszug: Pferdekutsche durchgegangen

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Verletzte beim Kölner Rosenmontagszug: Pferdekutsche durchgegangen

Von: dpa
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Rosenmontag am Rhein - Köln
Beim Kölner Rosenmontagszug ist eine Pferdekutsche verunglückt. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

Köln. Im Kölner Rosenmontagszug ist eine Pferdekutsche durchgegangen, fünf Menschen wurden verletzt. Ein Polizeisprecher sagte, die Verletzungen seien „leicht bis mittelschwer”. Betroffen waren demnach der Kutschführer, drei weitere Personen aus der Kutsche und eine Zuschauerin. Alle fünf kamen ins Krankenhaus.

Vier weitere Personen wurden nach Angaben eines Feuerwehrsprechers psychologisch betreut. Die beiden Pferde wurden von Tierärzten untersucht. Nach Augenzeugenberichten waren die Pferde mit einer Flasche beworfen worden. Laut Polizei war aber zunächst noch unklar, ob das Unglück dadurch ausgelöst wurde.

Der hinter der Kutsche folgende Teil des Rosenmontagszuges wurde gestoppt. Nach etwa einer halben Stunde konnte der Zug fortgesetzt werden.

Im vergangenen Jahr war in Köln ein Pferd im Rosenmontagszug kollabiert. Der Deutsche Tierschutzbund fordert seit längerem ein Tierverbot bei Karnevalszügen. Im diesjährigen Kölner Rosenmontagszug liefen nach Angaben des Festkomitees 390 Pferde mit.

Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul sprach sich unmittelbar nach dem Vorfall am Montag gegen ein Verbot von Pferden aus. „Ein Zug ohne Pferde ist Mist”, sagte der CDU-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger”. Einen Zug ohne Pferde könne er sich nicht vorstellen. Man müsse jetzt erst einmal klären, was genau die Ursache gewesen sei. Entscheidend sei die richtige Vorbereitung. „Vielleicht ist auch die Musik am Zugweg zu laut”, mutmaßte Reul.

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